kegeln : Traumtag erwischt und zwei Bundesligisten geschlagen

Vizemeister: In der Besetzung (v.l.) Mario Sohst, Dirk Rechberger, Rainer Richert und Axel Schmidt erspielten die Grabower Kegler hinter Stavenhagen (M.) und vor Schwerin den zweiten Platz.
Vizemeister: In der Besetzung (v.l.) Mario Sohst, Dirk Rechberger, Rainer Richert und Axel Schmidt erspielten die Grabower Kegler hinter Stavenhagen (M.) und vor Schwerin den zweiten Platz.

Grabower Kegler qualifizieren sich als Landesvize für deutsche Meisterschaft

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01. Mai 2018, 23:00 Uhr

Die Kegler des Grabower SV waren bei den Landesmeisterschaften für Vereinsmannchaften in Hamburg für eine faustdicke Überraschung gut. In der Altersklasse Herren A (+50 Jahre) konnten sich die unter der Fahne des KV Ludwigslust-Parchim antretenden Eldestädter als Turnierzweiter für die deutsche Meisterschaft in Neumünster qualifizieren. Das war insofern bemerkenswert, als dass es mit Blau-Weiß Stavenhagen (SKV Seenplatte/Vorpommern), Einheit Schwerin (SKV Schwerin) und Hansa Stralsund (KKV Vorpommern-Rügen) unter anderem gegen drei Erstligisten ging. Am Ende musste man aber nur Stavenhagen um elf Holz den Vortritt lassen.

Angesichts der Konkurrenz hatten die Grabower eigentlich den in der Vergangenheit schon mehrfach erreichten vierten Platz anvisiert. Gespielt wird dieser Wettbewerb, der vergleichbar mit dem Pokal in anderen Sportarten ist, in Vierer-Mannschaften. Mario Sohst (891 Holz) brachte die Ludwigsluster Kreisauswahl zunächst in Führung. Nach Dirk Rechberger (858) ging es auf Platz fünf zurück. Axel Schmidt (884) nutzte vor allem die Schwäche von Stralsund, um sein Team wieder auf Rang drei nach vorne zu bringen. Mit Bronze wäre man sehr zufrieden gewesen, auch wenn es für die DM-Qualifikation schon mindestens der Vizemeistertitel sein musste. Was folgte, war der große Auftritt von Rainer Richert, der einen Traumtag erwischt hatte. Dank seiner Turnierbestleistung von unglaublichen 919 Holz zogen die Grabower noch an Schwerin vorbei.

Der KV Ludwigslust-Parchim schickte in dieser Altersklasse noch eine zweite Mannschaft ins Rennen. Und auch die schlug sich mehr als achtbar. Mit Dietmar Meyer (Grabow/871) und dem Trio Bernd Lindner (865), Thomas Eissing (872) und Heiko Staack (877) vom Landesliga-Aufsteiger Lübtheener SV erreichte man einen sehr guten fünften Platz.

Die Herren B (+60) mussten sich an anderer Stelle der 28-Bahnen-Anlage mit sehr schwierigen Bedingungen auseinandersetzen. Da hätte man trefflich von einer annähernden „Unbespielbarkeit des Platzes“ sprechen können. Reinhard Gercke (Neu Kaliß/829), Reinhard Scheel (Balow/820) und Klaus Pupke (Lübtheen/824) ordneten sich alle auf einem Niveau ein. Der zweite Lübtheener im Team, Ralf Meyer (796), hatte dagegen so seine Probleme. Am Ende sprang ein achter Platz heraus. Allerdings war der Abstand zu Bronze nicht allzu groß.

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