Fussball : „Sabine“ war nicht an jedem Ausfall schuld

Nach der herben Schlappe in der Vorwoche zog die Ludwigsluster Eintracht (in Schwarz) auch beim Kreisoberligisten SV Spornitz/Dütschow den Kürzeren (1:2).
Nach der herben Schlappe in der Vorwoche zog die Ludwigsluster Eintracht (in Schwarz) auch beim Kreisoberligisten SV Spornitz/Dütschow den Kürzeren (1:2).

Vorbereitung von zahlreichen Absagen geprägt. Nachholspiele für nächstes Wochenende geplant.

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10. Februar 2020, 00:00 Uhr

Orkan „Sabine“ wirbelte mancherorts auch das Testspielprogramm der Fußballer kräftig durcheinander. Aber nicht alle Spielabsagen und -ausfälle waren der stürmischen Dame in die Schuhe zu schieben. So kam der geplante Vergleich zwischen Verbandsligist SG Aufbau Boizenburg und Voran Ohe nicht zu Stande, weil der niedersächsische Verband für das Team aus der Landesliga Lüneburg „kurzfristig ein Nachholspiel angesetzt hatte“, bedauerte Aufbau-Trainer Alexander Lamer. Da auf die Schnelle keine Alternative mehr zu finden war, bekamen alle Spieler einen individuellen Trainingsplan als Hausaufgabe in die Hand gedrückt. „Wir suchen für diese Woche noch einen Gegner“, startet Lamer auf diesem Weg eine offene Anfrage und würde sich über eine entsprechende Kontaktaufnahme unter 0173/7 92 44 38 freuen.

Der TSV Empor Zarrentin guckte gleich zweimal in die Röhre. Der für den Freitag vereinbarte Test auf heimischem Kunstrasen gegen die zweite Mannschaft der SG Aufbau Boizenburg musste auf Grund personeller Probleme der Gäste ins Wasser fallen, für den Vergleich mit dem Hamburger Bezirksligisten Ahrensburg 1 (Tabellenführer) fehlten den Zarrentinern dann ihrerseits die Leute. „Das ist natürlich unglücklich. Aber wir haben in der Vorbereitung immerhin drei vernünftige Duelle gehabt, mit denen wir zufrieden waren“, sagte Daniel Dähn, sportlicher Leiter der Empor-Männer. Abgesetzt wurde auf Bitte des TV Neuhaus hin auch das Spiel der Niedersachsen (Kreisklasse) beim SV Blau-Weiß Polz. Der Landesligist absolvierte stattdessen eine Trainingseinheit.

Gespielt wurde aber auch. So schickte die SG 03 Ludwigslust/Grabow den klassenhöheren SC Parchim mit 5:0 nach Hause. In der Anfangsphase wurden die offensichtlich überraschten Parchimer förmlich überrollt. Nach 18 Minuten hieß es bereits 3:0 für den Tabellenführer der Landesklasse IV. Bis zur Pause packte die Heimelf per Elfmeter noch das 4:0 drauf (36.). Trainer Ricardo Hagedorn nutzte seinen großen Kader, um für die zweite Halbzeit gleich sieben Wechsel vorzunehmen. Das führte zu einem kleinen Bruch. Dennoch ging auch der letzte Treffer der Partie an die SG 03 (87.). In die Torschützenliste trugen sich Boris Baerwinkel, Steffen Kretschmer, David Stahl, Martin Wilk und Alois Lietz. Leider fiel ein Parchimer nach einem Zweikampf in der Luft so unglücklich auf die Schulter, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste (gute Besserung).

Ein klares 7:2 schoss der Wittenburger SV auf Hagenower Kunstrasen gegen den Kreisligisten Blau-Weiß Melkof heraus. Trotzdem winkte WSV-Trainer Eike Lenz ab. „Melkof war nur mit elf Mann da und bei uns mussten Spieler von den Alten Herren aushelfen. Es sollte eigentlich ein Härtetest werden, aber so war die Aussagekraft gering.“ Laut Ansetzung sollen die Wittenburger am kommenden Sonnabend mit dem Nachholspiel gegen Empor Zarrentin wieder ins Punktspielgeschehen der Landesklasse IV einsteigen. Ob daraus etwas wird, entscheidet sich voraussichtlich Mitte der Woche. Derzeit ist der Platz am Friedensring noch gesperrt.

Zwei Wittenburger Liga-Rivalen waren ebenfalls im Einsatz. Der SVF Neustadt-Glewe setzte sich bei der zweiten Mannschaft des SV Plate (Kreisoberliga) mit 3:0 durch (37./57./85.). Die Eintracht aus Ludwigslust lief auf Spornitzer Rasen auf und musste sich dem Kreisoberligisten SV Spornitz/Dütschow mit 1:2 geschlagen geben. Marcel Tiede hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht (23.), doch nach dem Seitenwechsel traf nur die Heimelf (50. und 80.).

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