pferdesport : Reiter fühlten sich gut aufgehoben

Freudestrahlend ging Josephine Schielke auf die Siegerrunde. Mit Captain Jack hatte sie den Springwettbewerb gewonnen und so dem RFV Eldena einen Sieg beschert.
Freudestrahlend ging Josephine Schielke auf die Siegerrunde. Mit Captain Jack hatte sie den Springwettbewerb gewonnen und so dem RFV Eldena einen Sieg beschert.

RFV Eldena erntete für sein zweitägiges Turnier auch in diesem Jahr viel Beifall

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07. Mai 2019, 00:00 Uhr

Eldena | Es hat sich bei den Reitsportlern der Region längst herumgesprochen, dass man beim Reit- und Fahrverein Eldena sein Handwerk versteht. Die Resonanz auf das zweitägige Turnier war wieder sehr gut: „Wir konnten auch eine Menge neuer Gesichter begrüßen. Viele haben von einem tollen, top ausgerichteten Turnier gesprochen und wollen gerne wiederkommen“, freuten sich die Eldenaer „Macher“. Das Wetter spielte ihnen in die Karten. Abgesehen von zwei kleinen Schauern am Sonnabend blieb es trocken. Der Wind pustete zwar teilweise kräftig, vertrieb dadurch aber immer wieder die drohenden Wolken. Am Sonntagmorgen wurden die Teilnehmer sogar mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein belohnt. Und das Allerwichtigste aus sportlicher Sicht: Die Bedingungen stimmten. „Sowohl der Springparcours, als auch das Dressurviereck haben prima gehalten.“

Dass der Zeitrahmen am ersten Tag etwas gesprengt wurde, lag an den großen Teilnehmerfeldern. So mussten alle Springprüfungen in zwei Abteilungen geritten werden. Das galt auch für den sportlichen Höhepunkt, ein mittelschweres Springen (M*). Dass hier 19 der 45 angetretenen Starter den Umlauf fehlerfrei meisterten und sich damit für das Stechen qualifizierten, sprach für die Qualität der Reiter. Selbst in dieser zweiten Runde blieben zehn Paare strafpunktfrei. Es kam also auf die Zeit an. Die schnellste lieferte der Redefiner Lukas Burmeister (45,23 sec.), der mit der Schimmelstute Loreley die 1. Abteilung gewann, vor Michael Nagel (RFV Gadebusch) mit Quester (48,57) und Sven Göller (RFV Landgestüt Redefin) auf Clarcon (51,38). Den Sieg in der 2. Abteilung sicherte sich Heiko Schmidt (RV Neu Benthen) mit Chandra (47,53). Als Zweiter konnte Sven Göller eine weitere Spitzenplatzierung verbuchen, diesmal auf C-Mocca D’Or (49,97). Die Schleife für Rang drei ging an Vivien Göbel (Mühlen-Reitclub Friedrichsruhe) und Savona (51,54).

Hervorzuheben war in jedem Fall auch die Leistung von Thilo Banik (RFV Bresch) im ebenfalls zweigeteilten L-Springen. Er fegte in der 2. Abteilung mit Colorado Blue förmlich durch den Parcours und deklassierte in 50,11 Sekunden die Konkurrenz. Der allgemein auch immer sehr schnelle Andreas Meyer (RFV Gadebusch) war als Zweiter mit Donna satte fünf Sekunden langsamer (55,60). Und auch dass die 1. Abteilung von Swantje-Rebekka Rutkowski (RFV Wessin) und Pepper in 57,32 Sekunden gewonnen wurde, hebt Baniks Siegesritt hervor.

Die am höchsten dotierte Dressurprüfung der Klasse M* gewann die Berlinerin Victoria Appendino (RV Wietstock) mit Victoria’s Secret SL vor Ina Schmidt (RFV Valluhn) auf Carmina Burana und Thea Ehlers (SV Robinson Fleesensee) mit Sullivan.

Beim gastgebenden Verein war man besonders stolz auf den eigenen Nachwuchs. Am zweiten Turniertag, der mit Einsteiger- und Anfänger-Prüfungen diesmal bewusst als Familientag ausgelegt war, konnten sich die jungen Eldenaer Reiter durchgehend platzieren. Im Springwettbewerb der Klasse E steuerte Josephine Schiecke mit Captain Jack sogar einen Prüfungssieg bei. Ob sich das neue Turnier-Konzept bewährt hat, will man beim RFV noch auswerten. Bedanken möchten sich die Eldenaer Reitsportler bei ihren Sponsoren und fleißigen Helfern. So packten die Mitglieder der örtlichen Jugendfeuerwehr wieder tatkräftig beim Parcoursbau mit an.


Alle Ergebnisse unter www.pferdesportverband-mv.de

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