Motorsport in Ludwigslust : Packende Duelle auf neuer Strecke

Toni Hoffmann in Aktion: Der Vellahner wird in Ludwigslust sicher alles geben, um seine Spitzenposition in der MX2 zu behaupten.
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Toni Hoffmann in Aktion: Der Vellahner wird in Ludwigslust sicher alles geben, um seine Spitzenposition in der MX2 zu behaupten.

Motocrosser fahren am Sonntag in Ludwigslust in drei Klassen um Landesmeisterschaftspunkte. Quads setzen LVMX-Serie fort

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31. August 2016, 23:00 Uhr

Nur wenige Wochen nach dem internationalen Flutlichtrennen gibt der MC Ludwigslust im heimischen Motodrom ein weiteres Mal Vollgas. Am Sonntag steht allerdings nicht das Speedwayrund sondern die neu gestaltete Motocross-Strecke im Mittelpunkt. Gleich in drei Klassen wird um Punkte für die Landesmeisterschaft beziehungsweise den Landespokal gefahren. Die Organisatoren freuen sich sehr, darüber hinaus die Quad-Könner in Ludwigslust begrüßen zu können. Auch für sie geht’s um Wertungspunkte und zwar in der LVMX-Serie.

Da es im Titelkampf überwiegend noch sehr eng aussieht, sollte für reichlich Spannung gesorgt sein. In der MX2 führt Toni Hoffmann das Klassement an. Der Vellahner, der in dieser Saison groß auftrumpft, ist auch in der MX1 auf dem besten Weg zur Meisterschaft. Während er aber in der Königsklasse mit einem satten Polster von 48 Punkten ins Finale geht (25. September in Gletzow), sitzt ihm in der MX2 Dan Kirchenstein im Nacken. Ganze neun Zähler liegen aktuell zwischen diesen beiden (230 zu 221). Sie haben sich schon so manch packendes Duell geliefert und werden ihren Zweikampf in Ludwigslust sicher fortsetzen. Ein weiterer heißer Anwärter auf eine Top-Platzierung ist der drittplatzierte Michel Suhr (MC Mecklenburg-Strelitz/207).

Sogar noch dichter liegt die Spitze bei den Senioren beieinander. Karsten Fiebing (MSC Rügen/330 Punkte) dürfte in diesem vorletzten Rennen (Finale am 17. September in Dassow) bestrebt sein, seinen schärfsten Konkurrenten, Michael Dittmann (MSC Groß Schwiesow/326), auf Abstand zu halten. Für den drittplatzierten Markus Herrmann (MSC Wolgast/270) ist der Weg schon sehr weit. Doch für einen Podiumsplatz ist er immer gut.

Das größte Feld mit mehr als 50 Startern ist in der Clubsportklasse zu erwarten. Deshalb werden dort dem Finale zwei Halbfinalläufe vorgeschaltet. Die Tabelle wird souverän von Paul Becker (MC Ueckermünde/274) angeführt, dem der Titel wohl kaum noch zu nehmen ist. Trotzdem wird der zweitplatzierte Andreas Stade (MSC Barth/226) sicher alles geben. Viel vorgenommen hat sich Lokalmatador Dominik Hulke. Gleiches gilt für Denny Fraaß bei den Quads. Der Ludwigsluster hatte allerdings im bisherigen Saisonverlauf mit einigen technischen Ausfällen zu kämpfen und geht nicht zuletzt deshalb mit einem deutlichen Rückstand auf Maik Frenkel (MSC Altmersleben) ins Rennen. Der Brandenburger ist in diesem Jahr das Maß aller Dinge.

Los geht es am Sonntag um 8.30 Uhr mit dem freien Training. Es schließt sich das Pflichttraining an (10.20 Uhr), bevor mit dem ersten Halbfinale der Clubsportklasse dann um 13 Uhr das Rennprogramm eröffnet wird. Mit acht Euro ist man dabei, für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei.

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