Volleyball-Landesliga : Nichts für schwache Nerven

Die Ludwigsluster Volleyballerinnen (hier im Block gegen den VC Parchim II) mussten sich schon mächtig strecken, führen die Landesliga-Tabelle aber weiter ungeschlagen an.
Die Ludwigsluster Volleyballerinnen (hier im Block gegen den VC Parchim II) mussten sich schon mächtig strecken, führen die Landesliga-Tabelle aber weiter ungeschlagen an.

Ludwigsluster Damen bleiben nach zwei 3:2-Siegen weiter ungeschlagen.

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20. Januar 2020, 00:00 Uhr

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber letztlich haben die Landesliga-Volleyballerinnen der Volley Tigers Ludwigslust ihre weiße Weste gewahrt und auch ihre Saisonspiele elf und zwölf gewonnen. Allerdings „gönnte“ sich der Tabellenführer in der Parchimer Fischerdammhalle die maximale Distanz, musste sowohl gegen den SV Warnemünde IV, als auch gegen die gastgebende zweite Mannschaft des 1.VC Parchim in den Tiebreak.

Aus der Zuschauer- und Schiedsrichterrolle heraus sahen die Ludwigslusterinnen zunächst einen glatten Warnemünder 3:0-Sieg. Wesentlich enger ging es in den beiden folgenden Vergleichen zu. Die Tigers verspielten gegen das junge Parchimer Team eine 18:12-Führung und gaben den Auftaktsatz mit 23:25 ab. Im zweiten Durchgang starteten sie nach schnellem 1:8-Rückstand zwar eine erfolgreiche Aufholjagd, zogen letztlich aber erneut den Kürzeren (21:25) und standen so mit dem Rücken zur Wand. Der dritte Satz drohte zu einer Kopie des ersten zu werden, als der Tabellenführer nach einem komfortablen 18:10 sechs Punkte in Folge abgab. In einer Auszeit noch einmal eingeschworen, gelang durch ein 25:20 aber doch der Anschluss. Ein klares 25:17 sicherte zumindest schon einmal einen Punkt. Natürlich sollte es mehr werden. Und das wurde es dank eines souverän gestalteten Tiebreaks auch. Die VT-Damen ließen nach einem 8:4 beim letzten Seitenwechsel nichts mehr anbrennen (15:10).

Die 106 Spielminuten wurden noch getoppt. Denn das Duell mit Warnemünde zwang gleich zur nächsten Energieleistung. Erneut gerieten die Ludwigslusterinnen ins Hintertreffen (22:25). Nach dem Ausgleich (25:19) wurde es erst richtig dramatisch. Der dritte Satz ging in die „Verlängerung“. Eine Auszeit beim Stand von 24:24 konnte nicht verhindern, dass der Gegner die nächsten zwei Punkte machte und damit wieder vorlegte. Ähnlich umkämpft ging es weiter. Erst in der Schlussphase des vierten Durchgangs konnte sich der Spitzenreiter entscheidend absetzen und sich durch ein 25:20 in einen weiteren Tiebreak retten. Der verlief ähnlich. Als es darauf ankam, waren die Tigerinnen da und durften nach einer Nettospielzeit von 117 Minuten ein 15:11 bejubeln.

Dass sie in der Tabelle aktuell neun Punkte Vorsprung haben, sollte nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen. Die zweitplatzierte Reserve des MSV Pampow hat zwei Spiele weniger ausgetragen. Die Entscheidung fällt möglicherweise erst am letzten Spieltag (18. April), wenn es in Bad Doberan zum zweiten Aufeinandertreffen mit dem MSV II kommt. Das erste direkte Duell haben die Ludwigslusterinnen mit 3:2 gewonnen.

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