3. Volleyball-Liga nord damen : Neustädterinnen wollen weiße Weihnacht feiern

Packen die Neustädterinnen morgen ähnlich entschlossen zu, wie zuletzt gegen WiWa Hamburg, dürfte es für den BBSC Berlin schwer werden, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Fotos: Willmann/privat
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Packen die Neustädterinnen morgen ähnlich entschlossen zu, wie zuletzt gegen WiWa Hamburg, dürfte es für den BBSC Berlin schwer werden, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Fotos: Willmann/privat

Drittliga-Volleyballerinnen haben klares Ziel: Hinrunde morgen ohne Niederlage abschließen

svz.de von
06. Dezember 2013, 07:00 Uhr

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SVF Neustadt-Glewe verabschieden sich schon an diesem Wochenende in die Weihnachtspause. Mit dem morgigen Heimspiel gegen den BBSC Berlin haben sie als erstes Team der Staffel Nord ihre acht Hinrunden-Partien gemeistert und können den letzten Spieltag des Jahres (14./15. Spieltag) entspannt aus der Zuschauerrolle verfolgen. Denn dass die Neustädterinnen das als Tabellenführer tun werden, steht angesichts ihres satten Vorsprungs schon jetzt außer Frage. Aber sie wollen natürlich alles dafür tun, um das Optimum zu erreichen. Das heißt übersetzt, im achten Spiel den achten Sieg einfahren und dabei maximal einen Satz abgeben. Dann kommt man auf 24 Punkte – mehr geht nicht.

Vier Spielerinnen aus dem Neustädter Kader dürften dem morgigen Vergleich besonders entgegenfiebern. Für Anne Oemus, Anita Burchardt, Verena Poppe-Kohlsdorf und Karen Amlang gibt es ein Wiedersehen mit ihrem alten Verein. Das Quartett wechselte vor der Saison von der Spree an die Elde. Dass dieser „Aderlass“ den Hauptstädtern sportlich weh getan hat, steht außer Frage. Doch nach anfänglichen Problemen scheint der BBSC immer besser in Tritt zu kommen, wie die aktuelle Bilanz von vier Siegen und zwei Niederlagen unterstreicht. Spätestens mit dem glatten 3:0-Derby-Erfolg beim zweitplatzierten Köpenicker SC II hat die Mannschaft in der Vorwoche ein Ausrufezeichen gesetzt. „Das war für mich eine echte Überraschung. Da muss sich seit ihrem Auftritt bei unserem Vorbereitungsturnier einiges getan haben“, spricht Oliver Dunkel von einem doch ziemlich unerwarteten Ergebnis. Das dem Neustädter Trainer allerdings gar nicht so unrecht ist, weil damit der Gefahr einer möglichen Unterschätzung vorgebeugt sein dürfte. Aber eigentlich sollte schon die weiße Weste Motivation genug sein.

Für Spannung ist am Sonntag in der Landesliga der Damen gesorgt. In der Parchimer Fischerdammhalle treffen mit der ungeschlagenen VCP-Reserve (24 Punkte) und dem zweitplatzierten SV Hagenow II (21) die beiden dominierenden Mannschaften dieser Spielklasse aufeinander. Drittes Team im Bunde ist der PSV Neustrelitz II.

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