leichtathletik : Mit gutem Beispiel vorangehen

Wenn der „Chef“ springt, schauen natürlich alle ganz genau hin. Jens Herklotz brauchte sich mit seinen Leistungen aber nicht zu verstecken – es reichte für Gold.
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Wenn der „Chef“ springt, schauen natürlich alle ganz genau hin. Jens Herklotz brauchte sich mit seinen Leistungen aber nicht zu verstecken – es reichte für Gold.

Vorsitzender des Kreisleichtathletikverbandes Ludwigslust-Parchim legt zum ersten Mal deutsches Sportabzeichen ab

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11. Juni 2018, 23:00 Uhr

Das 1. Sommersportfest der SG 03 Ludwigslust/Grabow, das der Verein gemeinsam mit dem Kreissportbund Ludwigslust-Parchim organisierte, wusste mit einem breiten Angebot zu gefallen. Richtig ins Schwitzen kamen im Sportforum „Erwin Bernien“ bei Temperaturen von 30 Grad und mehr vor allem die Teilnehmer, die das deutsche Sportabzeichen ablegen wollten (was parallel übrigens auch beim Vereinssportfest des SV Teutonia Rastow möglich war).

Einer von ihnen war Jens Herklotz. Erst seit wenigen Wochen neuer Vorsitzender des Kreisleichtathletikverbandes Ludwigslust-Parchim, wollte der 51-jährige Hagenower mit gutem Beispiel vorangehen. Er stellte sich erstmals dieser Herausforderung und hatte am Ende mit seinen Leistungen in den vier Disziplinen die Bedingungen für das Abzeichen in Gold erfüllt. Im Einzelnen waren das 2,10 m im Standweitsprung (Norm: 1,95 m), 1,25 m im Hochsprung (Norm: 1,25 m), 15,6 sec. im 200 m fliegend Rad-Sprint (Norm: 18 sec.) und 15:28 min. im 3000-m-Lauf (Norm: 17:20 min.). „Es war eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Leider haben wir in Hagenow nicht die Bedingungen für ein derartiges Angebot. Ein bisschen schade fand ich, dass die Teilnehmerzahl in Ludwigslust überschaubar ausfiel.“ Er könne wirklich nur jeden animieren, es einmal selbst auszuprobieren. Das deutsche Sportabzeichen sei eine tolle Sache. „Schon die Vorbereitung macht Spaß. Du merkst, dass du besser wirst und wenn du dann die Disziplinen tatsächlich erfolgreich gemeistert hast, erfüllt dich das mit Freude und auch Stolz.“ Im Kreisleichtathletikverband will man auf jeden Fall dran bleiben und kräftig die Werbetrommel für das Sportabzeichen rühren.

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