Fussball : Klar verloren, aber nicht enttäuscht

Die Ludwigsluster Eintracht lieferte gegen Grimmen eine ordentliche Leistung ab.
Die Ludwigsluster Eintracht lieferte gegen Grimmen eine ordentliche Leistung ab.

Eintracht Ludwigslust unterliegt Grimmener SV im Landespokal mit 0:6

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09. September 2019, 00:00 Uhr

Nach der 0:6-Pokalniederlage gegen den Verbandsligisten Grimmener SV war man sich im Lager von Landesklassen-Aufsteiger Eintracht Ludwigslust in der Bewertung einig: „Trotzdem hat sich die Mannschaft gut verkauft. Der Gesamteindruck war positiv. Sie haben als Einheit gekämpft und geackert,“ resümierte Trainer Marcel Klein. Insbesondere in der ersten Halbzeit machte die Eintracht dem Favoriten das Leben schwer. Die Ludwigsluster zogen sich weit zurück, standen sicher und ließen so nicht viel zu. Die wenigen Fehler wurden von Grimmen allerdings eiskalt genutzt, um bis zur Pause mit 2:0 in Führung zu gehen (20. und 31.).

Aus dem bis dahin sehr achtbaren Ergebnis wurde nach dem Seitenwechsel innerhalb weniger Minuten dann doch ein klarer Rückstand. Der Verbandsligist erhöhte den Druck und zog auf 5:0 davon (53./56./59.). „Die Phase haben wir schlicht verpennt. Da herrschte zu viel Unordnung.“ Mindestens genauso ärgerten Klein die in der Folge ausgelassenen eigenen Tormöglichkeiten. So habe man sich nicht selbst belohnen können. Stattdessen machte Grimmen durch ein spätes Eigentor (88.) das halbe Dutzend voll.

Noch einmal mehr musste der Keeper von Liga-Konkurrent BSG Empor Grabow hinter sich greifen. In einem Landesklasse-Duell kamen die Eldestädter beim MSV Groß Miltzow (Staffel II) mit 1:7 unter die Räder. Schon zur Pause hieß es 3:0. Die Heimelf erhöhte auf 6:0 – das 5:0 (51.) resultierte aus einem Eigentor von Steven Bulz –, bevor Stefan Baran zumindest der Ehrentreffer gelang (75.). Noch in der gleichen Minute antworteten die Groß Miltzower mit dem 7:1. Mann des Spiels war der vierfache Torschütze Manuel Reichelt.

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