fussball : Ein verrückter Spieltag

Gleich zwei Wittenburger nehmen in dieser Szene André Theis in die „Mangel“. Die Gadebuscher bewiesen an diesem Tag das größere Durchsetzungsvermögen und siegten mit 4:0.
Gleich zwei Wittenburger nehmen in dieser Szene André Theis in die „Mangel“. Die Gadebuscher bewiesen an diesem Tag das größere Durchsetzungsvermögen und siegten mit 4:0.

In der Fußball-Landesklasse IV bleiben die ersten Fünf der Tabelle am Wochenende sieglos

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18. März 2019, 23:00 Uhr

Was für ein verrückter 20. Spieltag in der Fußball-Landesklasse IV. Kein Team aus der Spitzengruppe ging als Sieger vom Platz. Die 2:4-Heimniederlage von Tabellenführer Empor Zarrentin blieb fast folgenlos, weil der schärfste Konkurrent, die SG Carlow, in Warsow nicht über ein 3:3 hinauskam, die drittplatzierte Reserve des MSV Pampow ihrerseits zu Hause strauchelte (0:2 gegen Empor Grabow) und der SV Stralendorf beim Schweriner SC auch nur 1:1 spielte. Abzuwarten bleibt, wie es mit der zweiten Mannschaften der SpVg Cambs-Leezen weitergeht. Das Schlusslicht trat zum dritten Mal in der laufenden Saison zu einem Punktspiel nicht an, diesmal beim Poeler SV.


TSV Empor Zarrentin – Rehnaer SV 2:4

Die Tendenz der Vorwochen fand eine Bestätigung. Der TSV Empor Zarrentin ist von der Form und Konstanz der Hinrunde derzeit weit entfernt. Diesmal kam die Mannschaft nicht mehr mit einem blauen Auge davon. Die Niederlage gegen den Rehnaer SV war verdient.

Die Gäste verteidigten sehr gut und setzten auf Konter. Das Konzept ging in der 37. Minute erstmals auf. Daniel Rotermann hatte noch vor der Pause den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber nur die Latte. Ein weiterer Konter brachte Rehna das 2:0 (57.). Die Empor-Fans hofften auf eine Wende, als Daniel Rotermann (60.) und Nico Günther (61.) mit einem Doppelschlag den Ausgleich herstellten. Zwei weitere Großchancen blieben ungenutzt. Der nächste Treffer fiel auf der anderen Seite (80.). Und mit seinem dritten Tor an diesem Tag sorgte Nick Nienhagen in der Schlussminute endgültig für klare Verhältnisse.

Die Zarrentiner sollten sich schnell wieder ihrer Stärken besinnen. Denn am nächsten Sonnabend steht das vom 20. April vorgezogene Gipfeltreffen mit der SG Carlow an. Um 14 Uhr heißt es am Zecher Weg: Der Spitzenreiter empfängt den Tabellenzweiten.


SVF Neustadt-Glewe – SG Einheit Crivitz 3:5

„Der ein oder andere sollte einmal sein Zweikampfverhalten überdenken“, lautete nach der Neustädter Heimpleite die kritische Einschätzung zur Leistung der eigenen Mannschaft. Die Fortschritt-Elf spielte zunächst richtig guten Fußball, nutzte aber selbst klarste Chancen nicht. Die Quittung folgte in Form eines Konters (23.). Das 0:1 und erst recht das 0:2 praktisch mit dem Pausenpfiff (45.) wirkten wie ein Hemmschuh auf die Heimelf. Auch beim 3:0 (55.) setzten die Crivitzer clever die Schnelligkeit ihrer Stürmer ein. Als Andreas Timm per Freistoß (58.) und der gut in Szene gesetzte Tim Anders (70.) auf 2:3 verkürzten, schien für die Neustädter doch wieder etwas möglich. Es kam anders. Einen Schnitzer in der gegnerischen Hintermannschaft nutzten die Gäste zum sehenswerten 4:2 (82.) und legten auch noch das 5:2 nach (90.+1). Tim Anders gelungener Heber (90.+2) war nicht mehr als Ergebniskosmetik.


MSV Pampow II – BSG Empor Grabow 0:2

Mit dem Sieg beim Tabellendritten hat Aufsteiger BSG Empor Grabow seine Position im gesicherten Mittelfeld weiter gefestigt. Mehr als 100 Zuschauer verfolgten das Flutlichtspiel und sahen einen interessanten Vergleich zweier offensiv ausgerichteter Mannschaften. Philipp Harder war bei einem Fehler des Pampower Keepers zur Stelle und schob zur Empor-Führung ein (29.). Lautstark angefeuert von ihren rund 60 mitgereisten Fans drängten die Grabower nach dem Seitenwechsel auf das zweite Tor. Mit einer schönen Einzelleistung machte Stefan Baran den Auswärtserfolg perfekt (84.).


TSG Gadebusch – Wittenburger SV 4:0

Viel vorgenommen hatten sich die Wittenburger für ihren Auswärtsauftritt in Gadebusch. Sie gerieten aber innerhalb von nur zwei Minuten (30. und 31.) auf die Verliererstraße. Wobei insbesondere das 0:2 durch einen Ballverlust des letzten Manns selbst verschuldet war. Ein abgefälschter Schuss gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit (48.) besiegelte frühzeitig die Niederlage. Vor diesem Hintergrund ärgerte WSV-Trainer Eike Lenz insbesondere die gelb/rote-Karte, die sich Hannes Frank einhandelte (64.). Per Konter erhöhte Gadebusch dann noch auf 4:0 (81.).
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