motorsport : Ein gelungener Mix im Motodrom

In den packenden Positionskämpfen ging nicht immer alles glatt, gehörten auch unfreiwillige Dreher dazu.
In den packenden Positionskämpfen ging nicht immer alles glatt, gehörten auch unfreiwillige Dreher dazu.

MC Ludwigslust startete mit einer Doppelveranstaltung in die Rennsaison / Quad-Finalläufe unter Flutlicht

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20. Mai 2019, 00:00 Uhr

Ein guter Einstieg in die Rennsaison gelang dem MC Ludwigslust. Im heimischen Motodrom stand bei guten äußeren Bedingungen eine Doppelveranstaltung an. Zunächst war der Speedway-Nachwuchs gefordert, der auf der neu präparierten Bahn in der Juniorenklasse A (50 ccm) und den U 21 (500 ccm) um Punkte für die norddeutsche Bahnmeisterschaft (NBM) fuhr. Bei den Junioren A gab es spannende Zweikämpfe und mit Carl Wynant (11 Punkte), Magnus Rau (12 Pkt) und Thies Schweer (11 Pkt) drei Fahrer, die den Sieg erst im Finallauf unter sich ausmachten. Hier konnte Wynant gewinnen. Zweiter wurde Magnus Rau und Dritter Schweer. Da bei Punktgleichheit das Prinzip der Majorität der Siege zur Anwendung kam, holte sich Wynant mit diesem abschließenden Erfolg auch den Tagessieg.

Bei den 500ern wurde ebenfalls spannender Speedwaysport geboten. Allerdings hatten einige Fahrer so ihre Konditionsprobleme. Dadurch kam es zu ein paar kleinen Stürzen, die aber alle ohne Verletzung blieben. Lukas Baumann sicherte sich durch sein Punkte-Maximum souverän den Sieg, vor Leon Arnheim. Auch der in diesem Jahr für Güstrow startende Lokalmatador hinterließ einen starken Eindruck, gab nur zwei Punkte gegen Baumann ab. Dritter wurde Fynn Ole Schmietendorf.

Nach der Siegerehrung übernahmen die Quads das Kommando. Die Fahrer hatten bei diesem zweiten Lauf zur deutschen Meisterschaft ein freies und anschließend noch ein Pflichttraining mit Startband zu absolvieren. Vor dem ersten Start wurden alle Fahrer vorgestellt. Die Präsentation von 35 Quads ergab schon ein beeindruckendes Bild. In jeder Klasse bekamen die Zuschauer heiße Positionskämpfe geboten. Bei dem ein oder anderen Dreher galt es auch, sich rückwärts zu behaupten. Bei den Finalläufen wurde es dann besonders atmosphärisch – die Entscheidungen fielen unter Flutlicht. Hier hängten sich noch einmal alle mächtig rein, sehr zur Freude der Fans. Da schenkten sich auch Brüder nichts. Christian Bonkowski verwies Simon Bonkowski in der Klasse 3 auf den zweiten Platz. Die abschließende Siegerehrung im Fahrerlager geriet da zur umjubelten Familienfeier. Es waren auch Doppelstarts möglich. Und so brachte Christian Bonkowski das Kunststück fertig, sich noch einen zweiten Klassensieg zu holen. Für Action pur standen einmal mehr die Speedcarts. Allein schon der Sound dieser Motoren sind ein Ohrenschmaus für jeden Motorsportfan.

Dass sich alle Quadfahrer ausdrücklich bedankten und im nächsten Jahr wiederkommen wollen, sahen die Organisatoren als Bestätigung und Ansporn zugleich. Das Dankeschön gaben sie gerne an die fleißigen Helfer weiter. In jedem Fall noch ausbaufähig ist die Resonanz. Die Veranstaltung hatte mehr als 200 zahlende Zuschauer verdient. Insgesamt verfolgten rund 450 Motorsportfreunde das Renngeschehen.



Ergebnisse QuadKlasse 1: 1. Susana Lopez, 2. Harald Böhm, 3. Conny Kraft
Klasse 2: 1. Ronny Rochlitz, 2. Stefan Blank, 3. Steffen Rolle
Klasse 3:1. Christian Bonkowski,
2. Simon Bonkowski, 3. Reiko Menning

Klasse 4: 1. Christian Bonkowski,
2. Niklas Staufenberg, 3. Matthias Harnke
Klasse 5 (Schülerklasse): 1. Chantal Wagner, 2. Leon Joel Ziegler, 3. Felix Schulze
Speedkarts: 1. Ingo Duttine, 2. Marco Dahms, 3. Markus Tork

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