fussball : Die letzten Punkte der Hinrunde

Torfestival: Das letzte Aufeinandertreffen in Parchim entschieden die Polzer mit 5:3 für sich (hier trifft Fabian Weidmann/Nr.10 zum zwischenzeitlichen 3:1).
Torfestival: Das letzte Aufeinandertreffen in Parchim entschieden die Polzer mit 5:3 für sich (hier trifft Fabian Weidmann/Nr.10 zum zwischenzeitlichen 3:1).

Landesfußballer schließen erste Halbserie ab / Heimspiele für Aufbau Boizenburg und SG 03 Ludwigslust/Grabow

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29. November 2018, 23:00 Uhr

Die Fußballmänner, die in der Verbandsliga, den Landesligen und den Landesklassen unterwegs sind, schließen an diesem Wochenende mit dem 15. Spieltag die Hinrunde ab. Was in dieser Saison nicht gleichbedeutend mit dem Spieljahresende ist. Die Winterpause wird erst eine Woche später nach dem Rückrundenauftakt eingeläutet.


Verbandsliga

Der Rostocker FC (9./17) ist der letzte Gegner, mit dem es die SG Aufbau Boizenburg (11./15) in dieser Spielzeit noch nicht zu tun bekommen hat. Der RFC ist bislang sicher hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Auf Grund der ähnlichen Bilanzen, für beide Mannschaften stehen vier Siege zu Buche, spricht Aufbau-Trainer von einem „Vergleich auf Augenhöhe, aus dem wir als Sieger hervorgehen wollen“. Er erwartet von seinen Spielern, dass sie die gleiche mentale Einstellung wie in den vergangenen Wochen an den Tag legen und sich auch diesmal wieder kämpferisch voll reinhauen. An Motivation dürfte es nicht mangeln. Mit einem Sieg zieht man an den Rostockern vorbei und es winkt ein einstelliger Tabellenplatz. Außerdem gilt es, sich besser zu präsentieren, als in der Vorsaison. Da gingen beide Spiele gegen den RFC verloren (0:2 und 1:5). Lamer ist optimistisch, auch weil sich die zuletzt nicht gerade üppige Personalsituation durch die Rückkehr einiger Spieler doch um einiges entspannter darstellt.

Landesliga West

An den konzentrierten und erfolgreichen Auftritt der Vorwoche anknüpfen. Das haben sich die Landesliga-Fußballer des Hagenower SV (8./20) für die morgige Auswärtsaufgabe beim FC Anker Wismar II (12./18) zum Ziel gesetzt. „Die Mannschaft ist schwer einzuschätzen, das gleicht oft einer Wundertüte“, spielt HSV-Trainer auf die qualitativ sehr unterschiedliche Besetzung an, die einem bei einem Reserve-Team immer mal wieder „blühen“ kann. Die SG 03 Ludwigslust/Grabow sah sich zum Beispiel an gleicher Stelle einer mit vier Oberliga-Spielern verstärkten Elf gegenüber. In der vergangenen Saison kassierte der HSV in Wismar eine böse 0:6-Klatsche – allerdings auf Kunstrasen. Diesmal ist die Partie entgegen Hoffmanns Erwartungen auf natürlichem Grün angesetzt. „Letztlich ist das egal. Wir haben die Qualität und verfügen über genügend technisch versierte Spieler, um auf jedem Belag etwas mitzunehmen.“

Definitiv mit Kunstrasen müssen sich am Sonntag die Kicker vom SV Blau-Weiß Polz (14./10) auseinandersetzen. Die Partie beim SC Parchim ist vom Stadion am See auf den Jahnsportplatz verlegt worden. „Wir hätten lieber im Stadion gespielt. Aber was soll’s, da müssen wir eben durch.“ Die Energieleistung gegen den PSV Wismar, die nach 0:2-Rückstand noch mit einem 3:2-Sieg belohnt wurde, soll ein erster Schritt aus misslicher Lage gewesen sein. Diesen Weg möchten die Blau-Weißen weiter gehen – voraussichtlich mit der Erfolgself der Vorwoche. „Wir müssen es schaffen, die Leistung der zweiten Halbzeit über 90 Minuten abzurufen. Dann geht auch in Parchim was.“

Bei der SG 03 Ludwigslust/Grabow (15./9) sehnt man die Winterpause herbei. Durch die sich summierenden Ausfälle stellt sich die Mannschaft schon seit Wochen gewissermaßen von selber auf. Zwei Spiele sind noch zu überstehen – beide vor heimischem Publikum. Da will man sich natürlich bestmöglich präsentieren. Das gilt morgen gegen den TSV Graal-Müritz (6./24) und erst recht am darauffolgenden Wochenende gegen den SV Blau-Weiß Polz. SG 03-Trainer Rene Schwarz stuft Graal-Müritz als spielstarke Mannschaft ein. „Ich gehe davon aus, dass sie das Spiel machen wollen. Das heißt, wir müssen sicher stehen und bei Ballbesitz vorne was reißen.“ Es geht auch darum, mit Köpfchen zu spielen und sich die Kraft einzuteilen. Nicht erst die 1:4-Niederlage zuletzt beim FC Mecklenburg Schwerin II hat deutlich gemacht, dass es um die Reserven aktuell nicht so toll bestellt ist. Ein Erfolgserlebnis wäre schon allein wichtig, um den aufkommenden Frust einzudämmen und die Aussichten für die Rückrunde nicht allzu düster erscheinen zu lassen.

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