Fussball-Landesklasse : Das Duell an der Spitze geht weiter

Spektakuläre Rettungsaktionen zeichneten Marino Strauch (3.v.l.) im Spiel gegen Zarrentin aus. Für eine erstklassige Torwartparade sah der Gadebuscher kurz nach der Pause Rot.
Spektakuläre Rettungsaktionen zeichneten Marino Strauch (3.v.l.) im Spiel gegen Zarrentin aus. Für eine erstklassige Torwartparade sah der Gadebuscher kurz nach der Pause Rot.

SG 03 Ludwigslust/Grabow und SG Einheit Crivitz führen punktgleich die Tabelle an.

23-11441961_23-66107388_1416392027.JPG von
07. Oktober 2019, 00:00 Uhr

In der Fußball-Landesklasse IV hat sich ein Duo an der Spitze leicht abgesetzt. Sowohl Tabellenführer SG 03 Ludwigslust/Grabow, als auch die punktgleiche SG Einheit Crivitz sind nach acht Spieltagen weiter ungeschlagen (beide 22 Punkte). Während die Partie SV Stralendorf – Eintracht Ludwigslust auf den 12. Oktober verlegt wurde, kam der SVF Neustadt-Glewe aus einem anderen Grund nicht zum Einsatz. Der gastgebende SV Warsow, der zuletzt mächtig unter die Räder gekommen war (0:9 und 0:12), sagte das Sonntagsspiel ab.


SG 03 Lulu/Grabow – SG Groß Stieten 2:0

Im Duell Spitzenreiter gegen Tabellendritter behielt die SG 03 Ludwigslust/Grabow die Oberhand. Den ersten Aufreger gab es schon in der 4. Minute. Der Schiedsrichter ließ das Spiel nach einer Aktion gegen Boris Baerwinkel zunächst weiterlaufen, reagierte dann aber auf den Hinweis seines Assistenten und zeigte auf den Elfmeterpunkt. „Wir haben uns das hinterher mehrfach angeschaut. Boris ist klar gehalten worden“, gab es für Ricardo Hagedorn keine andere Entscheidung. Welliton da Silva verwandelte zum 1:0. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, in dem gegen körperlich starke Gäste vor allem kämpferische Tugenden gefragt waren. Das 2:0 lag in der Luft, als Ole Baerwinkel in den Strafaum zog. Sein Querpass wurde aber im letzten Moment abgefangen (25.).

In der zweiten Halbzeit hatte die SG 03 nicht sonderlich viele Chancen. Die waren dafür aber hochkarätig. Boris Baerwinkel scheiterte mehrfach am glänzend reagierenden Gäste-Keeper (48. und 65.). Vor der spielentscheidenden Szene bewies Ricardo Hagedorn ein glückliches Händchen. Der gerade erst eingewechselte Felix Schäfer markierte mit seinem zweiten Ballkontakt das 2:0, indem er nachsetzend seine Größe von 1,95 m ausspielte (79.).


TSG Gadebusch – TSV Empor Zarrentin 2:3

„So kann es gerne weitergehen“, war man sich im Zarrentiner Lager nach dem Auswärtserfolg in Gadebusch einig. Die Empor-Kicker sind seit drei Spielen ungeschlagen.

Den besseren Start erwischten die Gadebuscher, die verdient in Führung gingen (10.). So langsam kamen dann aber auch die Gäste ins Rollen. Auf Vorarbeit von Jonas Swenson traf Nico Günther zum 1:1 (31.). Die zweite Halbzeit begann aus Empor-Sicht optimal. Der Schiedsrichter ahndete ein Handspiel von Gadebuschs Marino Strauch auf der Torlinie mit Rot und Elfmeter. Swenson markierte das 2:1 (48.). Und nach einem ungenügend abgewehrten Freistoß erhöhte Marc-Phillip Butenschön mit platziertem Flachschuss auf 3:1 (63.). Bei etwas mehr Konsequenz im Abschluss hätte man sich die hektische Schlussphase, die auf den Anschlusstreffer folgte (74.), ersparen können.


Wittenburger SV – FSV Testorf Upahl 1:4

Eine schwache Wittenburger Leistung führte in der Konsequenz zum sechsten sieglosen Spiel in Serie. Der Aufsteiger baute gleich Druck auf und zwang den Gegner zu Fehlern. Daraus resultierten zwei schnelle Tore (2. und 13.). Mit seinem Anschlusstreffer sorgte Lorenz Kloidt für neue Hoffnung (33.). Doch nur zwei Minuten später fiel ausgehend von einem Einwurf das 1:3. Die Heimelf agierte in der zweiten Halbzeit mehr und mehr nach der Devise alles oder nichts. Die FSV-Kicker beantworteten diese Frage mit einem Konter zum 4:1 (75.).


BSG Empor Grabow – Brüsewitzer SV 6:1

Die Grabower Empor-Fußballer sorgten sehr schnell für klare Verhältnisse. Kapitän Philipp Harder ging mit gutem Beispiel voran (1.). Die Gäste steuerten ein Eigentor bei (7.). Das 3:0 erzielte Marius Wesse (18.). Dass die Brüsewitzer zwischenzeitlich verkürzten (41.), löste wenig Beunruhigung auf der Empor-Bank aus. In der Nachspielzeit (45.+2) traf Philip-Pascal Zukowski per Foulelfmeter zum 4:1. Nach dem Seitenwechsel machten Stefan Baran (56.) und Björn Bauersfeld (88.) das halbe Dutzend voll.
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen