fussball : Am Ende fehlten die Körner

Nach der Pause gerieten die Polzer (in Blau) gehörig unter Druck. Hier erzielt Jelto Focke Reuter eines seiner drei Tore.
Nach der Pause gerieten die Polzer (in Blau) gehörig unter Druck. Hier erzielt Jelto Focke Reuter eines seiner drei Tore.

Landesliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Polz mussten sich FC Mecklenburg Schwerin nach 0:1 zur Pause noch mit 0:6 geschlagen geben

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17. Februar 2019, 23:00 Uhr

Am Ende wurde es die erwartet klare Angelegenheit. Die Landesliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Polz mussten sich gestern Nachmittag auf Schweriner Kunstrasen der ambitionierten Verbandsliga-Elf des FC Mecklenburg mit 0:6 geschlagen geben. „Wenn man bedenkt, dass das erst unser zweites Testspiel war, war das schon alles in Ordnung so“, zeigte sich der Polzer Trainer Steffen Willuweit dennoch nicht unzufrieden.

Die Gäste mussten auf einige Stammspieler verzichten, sich zum Beispiel vom Gegner einen Torwart „ausleihen“. Die beiden FCM-Keeper teilten sich die Aufgabe, standen je eine Halbzeit im Tor der Blau-Weißen. Till Meyer musste vor der Pause nur einmal hinter sich greifen, als er von seinem Kapitän Tino Witkowski überwunden wurde (14.). Ansonsten brachten die Polzer mit großem läuferischen Aufwand immer noch ein Bein dazwischen. Für den zweiten Abschnitt wechselte FCM-Trainer Stefan Lau praktisch einmal komplett durch, nutzte den Luxus seiner mit zehn Mann bestens besetzten Bank. Den Gästen wurden die Beine sichtbar schwerer. Sie liefen zunehmend nur noch hinterher und bekamen durch Jelto Focke Reuter (52./71./86.), Berg Pekgür (54.) und Keke Orth (68.) noch fünfmal „eingeschenkt“.

Am Freitagabend waren die Polzer bereits in Perleberg aufgelaufen und hatten sich vom gastgebenden brandenburgischen Landesligisten SSV Einheit mit einem 3:3 getrennt. „Das war eine intensive Einheit mit einer perfekten ersten Halbzeit“, fasste Willuweit seine Eindrücke zusammen. Die Blau-Weißen gingen ein hohes Tempo und entwickelten viel Druck auf Ball und Gegner. Der Lohn war eine 2:0-Führung. Perleberg verkürzte, die Gäste stellten nach dem Seitenwechsel zunächst wieder den Zwei-Tore-Abstand her. Am Ende war es auch hier eine Kraftfrage. „Da fehlten uns dann ganz einfach die Körner.“ Außerdem litt der eigene Spielfluss ein wenig unter den zahlreichen Wechseln, die an diesem Tag dank eines entsprechenden Kaders möglich waren.

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