Leichtathletik : Zur Halbzeit sieht’s richtig gut aus

Mit ihrem sehr guten Abschneiden in Güstrow haben die Wittenburger Laufsportler ihr Punktekonto ordentlich aufgefüllt.
Mit ihrem sehr guten Abschneiden in Güstrow haben die Wittenburger Laufsportler ihr Punktekonto ordentlich aufgefüllt.

Laufsportler der TSG Wittenburg steuern nach acht Wettkämpfen in der Landescupwertung auf Rekordkurs

von
12. Juni 2019, 00:00 Uhr

Der Laufcup Mecklenburg-Vorpommern setzt sich in diesem Jahr aus 16 Einzelwettkämpfen zusammen. Insofern bildete der Inselseelauf in Güstrow als achte Station gewissermaßen den Abschluss der ersten Halbzeit. Die 43. Auflage der Traditionsveranstaltung hatte es gleich aus mehreren Gründen in sich. Zum einen gehörte an diesem Tag Sonnencreme zur notwendigen Grundausstattung. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen waren die weiblichen Teilnehmer und die fortgeschrittenen Jahrgänge schon ganz froh, dass vor ihnen nur 10 Kilometer lagen. Auf die Herren wartete die doppelte Distanz. Trotz der schweißtreibenden Bedingungen konnten die Organisatoren vom Laufsportverein Güstrow rund um das Freizeit- und Erholungsbad „Oase“ mehr als 300 Starter begrüßen.

Jeder, der schon einmal beim Inselseelauf dabei war, wusste, was da auf ihn zukam. Der Kurs ist zwar landschaftlich reizvoll, aber auch fordernd. Die zahlreichen langgezogenen Anstiege hinterlassen in den Oberschenkeln stets aufs Neue spürbar ihre Nachwirkungen. Darauf hatten sich auch die neun Aktiven der Wittenburger TSG-Laufgruppe einzustellen. Da die 10- und 20-km-Läufer gleichzeitig auf die Strecke geschickt wurden, ging es sehr flott los. Das hohe Tempo sorgte dafür, dass sich das Feld schon nach wenigen Kilometern weit auseinandergezogen hatte. Mehrere Anstiege ließen den Schweiß von Beginn an kräftig fließen. Bei Kilometer fünf teilten sich die Konkurrenzen. Für die 10-km-Läufer wurde es von da an etwas leichter, ging es bis zum Ziel zumeist bergab. Dagegen hatten die Männer bis zum Wendepunkt auf halber Strecke noch weitere kleinere Berge zu meistern. Die Wittenburger zeigten sich allen Anforderungen gut gewachsen und sammelten fleißig Wertungspunkte. Mit Bärbel Lemme, Katrin Jöde-Rönck, Jörn Christ und Lothar Peukert stellten die TSGler gleich vier Altersklassensieger, Egon Barge wurde Zweiter. Lemme war zudem fünftschnellste Frau im Feld, Christ, der zuvor schon beim SCN-Energy-Lauf in Jatznick (7. Laufcup-Station) maximal punkten konnte, verpasste als Gesamtvierter sogar noch knapper den Sprung aufs Treppchen.

Am Sonntag geht’s für die Wittenburger weiter. Dass sie beim Schlossgartenlauf in Ludwigslust nicht fehlen dürfen, steht außer Frage.

43. InselseelaufWittenburger Ergebnisse

20 km

Jörn Christ 1:20:05 Std. (1. Altersklasse/4. Gesamt), Matthias Gierich 2:10:59 (13./66.), Andreas Hubert 2:11:33 (9./67.)



10 km

Bärbel Lemme 47:31 min. (1./5.), Katrin Jöde-Rönck 52:24 (1./16.), Monika Sindt 1:00:56 Std. (4./45.), Egon Barge 1:02:31 (2./40.), Lothar Peukert 1:09:12 (1./49.)




1,2 km (Intersport-Nachwuchscup)

Zoe Jöde 6:58 min. (7./21.)



10 km Walking

Lutz Richter (Wittenburger SV) 1:21:03 Std.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen