Handball-Verbandsliga : Von Auswärtserfolg weit entfernt

Die Hagenower Deckung hatte mit den Plauer Angreifern so ihre Probleme.
Die Hagenower Deckung hatte mit den Plauer Angreifern so ihre Probleme.

Für Wittenburger und Hagenower Verbandsliga-Handballer gab es in Crivitz und Plau nichts zu holen.

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04. Dezember 2019, 00:00 Uhr

Für die beiden Handball-Verbandsligisten der Region lief es am vergangenen Spieltag alles andere als rund. Sowohl die TSG Wittenburg, als auch die Männer des Hagenower SV kassierten in ihren Auswärtsspielen klare Niederlagen.


SV Crivitz – TSG Wittenburg 26:19

Die Wittenburger konnten in Crivitz nicht an die zuletzt gute Leistung vom Unentschieden gegen Tabellenführer Matzlow-Garwitz anknüpfen. Sie liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher, der zur Pause dann schon sechs Tore betrug (8:14). In der zweiten Halbzeit wussten sich die Gäste zwar zu steigern. Es reichte aber nicht, um den Gegner auch nur annähernd in Bedrängnis zu bringen.

Beide Mannschaften hatten so ihre Probleme mit der Linie der Schiedsrichter. Obwohl es absolut kein hartes Spiel war, hagelte es nur so Zeitstrafen. Am Ende hatten die Wittenburger neun (inklusive einer roten Karte), die Crivitzer deren acht gesammelt. Von Spielfluss konnte so kaum einmal die Rede sein. Beide Torhüter der TSG hatten nicht gerade ihren besten Tag erwischt. Größtes Manko war aber die Abschlussschwäche. Gleich reihenweise wurden hochkarätige Chancen ausgelassen und der Crivitzer Torhüter regelrecht „berühmt“ geworfen.

TSG Wittenburg: Pätzmann, Romberg – Techam (3), Kolberg, Koberstein (1), Trester (1), Kögler (4/1), Jaklin, Greskamp (6/1), H. Schmidt (2), O. Schmidt, Langhans (2)


Plauer SV – Hagenower SV 35:20

Ziemlich unter die Räder kamen die Hagenower beim Plauer SV. Die Zeichen standen von vorn herein nicht günstig. Trainer Joachim Tügel musste verletzungsbedingt auf weitere A-Jugendliche zurückgreifen und wollte im Bedarfsfall selbst noch einmal einspringen.

Der HSV agierte von Beginn an sehr nervös, leistete sich in der Anfangsphase sieben technische Fehler hintereinander, die vom lauffreudigen und kombinationssicheren Gegner konsequent bestraft wurden. Nach einer frühen Auszeit (10.) konnten die Fehler minimiert werden. Wirklich besser wurde es aber nicht. Auch weil im Spielverlauf gleich zehn Abschlüsse am gegnerischen Torgebälk landeten. Auf der anderen Seite entschärfte Christian Braun zwar mehrere Siebenmeter, sah sich aus dem Spiel heraus aber viel zu oft freien Würfen gegenüber. Bis zur Pause waren die Plauer auf 18:9 davongezogen.

Nach dem Seitenwechsel legte der HSV zu, kämpfte um jeden Ball. Richard Rinke und Lars Fietkau sorgten kurzzeitig mit drei Toren in Folge zumindest für die Hoffnung auf ein besseres Ergebnis. Doch die Plauer hielten dagegen. Insbesondere den körperlich starken Paul Marschke (10 Tore) bekam die Hagenower Deckung nie in den Griff. Die sehr einseitige Verteilung der Siebenmeter (9 für Plau, 1 für HSV) kam erschwerend hinzu. Und so nahm die deutliche Niederlage ihren Lauf.

Wichtig war aus Trainer-Sicht am Ende, dass die A-Jugendlichen ihre Einsatzzeiten bekamen. Die Integration junger Spieler wird weiterhin erforderlich sein, zumal sich auch noch Torhüter Christian Braun verletzte.

Hagenower SV: Braun – Rinke (7), Schluck (3), K. Schilling (3/1), Pätzold, Tolkmitt (1), Pötzsch (1), Fietkau (2), Ocmancevic (1), Schomann (1), J. Tügel (1), Bading

7m: Plau (9/6), HSV (1/1); Zeitstrafen: Plau (1), HSV (3)

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