Motorsport : Speedway vom Feinsten in Lulu

Der Mecklenburger Mathias „Matze“ Schultz setzt sich in seinem ersten Lauf durch, am Ende wurde er Tagesdritter. Fotos: thom
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Der Mecklenburger Mathias „Matze“ Schultz setzt sich in seinem ersten Lauf durch, am Ende wurde er Tagesdritter. Fotos: thom

Viktor Trofimov gewinnt spannendes Flutlichtrennen im Ludwigsluster Motodrom / Tolle Zuschauer-Resonanz

svz.de von
08. August 2016, 23:53 Uhr

Am vergangenen Sonnabend fand im Ludwigsluster Motodrom der Saisonhöhepunkt im Speedway statt. Zu dieser Veranstaltung hatten 21 Fahrer der internationale Klasse (500 ccm) und zwölf Fahrer der 250 ccm Klasse, ebenfalls international besetzt, genannt. Die Eröffnungsansprache von Bürgermeister Reinhard Mach war kurz und bündig und er beglückwünschte den MC Ludwigslust zur Durchführung dieser Veranstaltung. Gleichzeitig versprach er eine Lösung zu finden, um die Stromversorgung im Motodrom zu verbessern.

Da viele Fahrer aus Skandinavien und Holland bei der Anreise im Stau steckten und somit nicht pünktlich anreisen konnten, musste der gastgebende MC Ludwigslust den geplanten Zeitplan verwerfen und konnte mit dem Pflichttraining erst um 20.30 Uhr beginnen. Dadurch verschob sich der Start auf 21 Uhr. „Wir bedanken uns bei den Besuchern für ihre Geduld“, so Rennleiter Karl-Heinz Gävert.

Was lange währt, wird gut, heißt es – und tatsächlich wurden die Zuschauer mit Speedwaysport vom Feinsten belohnt. Gleich in den Vorläufen konnten deutsche Fahrer, wie Christian Hefenbrock, Sandro Wassermann und Mathias Schultz Siege verzeichnen. Allerdings waren das keine Start-Zielsiege, sondern sehenswerte Positionskämpfe unter dem Beifall und Jubel der Zuschauer.

Nach dem dritten Durchgang führte der Däne Bukhave (12 Punkte) gefolgt von den punktgleichen Trofimov (UKR), Schultz und Hefenbrock (alle 10). So wurden die letzten Vorläufe richtig spannend. Hier hatte Hefenbrock eingangs der letzten Runde in Führung liegend einen Motorenplatzer und schied punktlos aus – Finale verpasst. Dafür qualifizierten sich der bis dahin ungeschlagene Däne Bukhave sowie Trofimov, Schultz und Jorgensen (DK). Nach einem spannenden Rennen mit vielen Positionskämpfen setzte sich Trofimov vor Schultz und Jorgensen durch. Bukhave verspielte mit Platz vier den Gesamtsieg und wurde in der Tageszweiter. Den Tagessieg holte Trofimof und der Schweriner Matze Schultz landete auf Platz drei. Da es an diesem Abend schon spät war (0.30 Uhr ) als es zu den geplanten Halbfinalläufen um den Karl-Heinz Podeyn Gedächtnis Pokal kam, entschied die Rennleitung, auf die HF-Läufe zu verzichten. Somit gewann diese Trophäe auch der Sieger des Finallaufes, er geht also in die Ukraine.

Die Jungs und Mädels der 250 ccm Klasse konnten die Zuschauer genauso wie die Großen mit besten und kämpferisch betonten Speedwaysport begeistern. Hier siegte der der Däne Mads Hansen vor seinen Landsmännern Kenneth Jürgensen und Max Bo Hjort und der deutschen Amazone Celina Liebmann. Insgesamt hatte die Zuschauer nach dem langen Abend 36 Rennen gesehen.Der nächste Höhepunkt im Motodrom ist das Motocross-Rennen am 4. September. (www.mc-ludwigslust.de)

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