motorsport : Sonderprüfung fordert alles ab

Das war kein Zuckerschlecken: Im vergangenen Jahr setzten den Enduro-Könnern nicht nur die anspruchsvollen Vellahner Hindernisse, sondern auch anhaltender Regen mächtig zu.
Das war kein Zuckerschlecken: Im vergangenen Jahr setzten den Enduro-Könnern nicht nur die anspruchsvollen Vellahner Hindernisse, sondern auch anhaltender Regen mächtig zu.

MC Vellahn erwartet zum 8. ADAC-Enduro-Heidepokal am Sonnabend 190 Teilnehmer

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03. April 2019, 23:00 Uhr

Die Enduro-Spezialisten aus dem gesamten norddeutschen Raum zieht es am Sonnabend nach Vellahn. Der gastgebende MC richtet seinen 8. ADAC-Enduro-Heidepokal aus. Gestartet wird in zwei Gruppen, um 9 Uhr und um 13.30 Uhr. Bis zum Meldeschluss hatten 190 Fahrer ihre Nennung abgegeben. Eine stolze Zahl. „Das bringt uns schon etwas in Bedrängnis. Zumal zwei Drittel für den Vormittag genannt haben“, gesteht Thomas Herr ein. Der sportliche Leiter des MC Vellahn ist aber optimistisch, dass Organisationschef Andre Eltermann in Zusammenarbeit mit seiner Enduro-Sektion um Christian Haupt und Hendrik Baier alle Herausforderungen meistern wird. Die größten Starterfelder sind in den beiden Senioren-Klassen (ab 40 und ab 50 Jahre) sowie in der Hobby-Klasse zu erwarten. Haupt und Beier, die beide selbst teilnehmen, waren intensiv in die Planung und Vorbereitung der Rundfahrt eingebunden. Sie saßen auch beim Austausch mit Forstamtsleiter Jörg Stübe und Revierleiter Sven Kleinke mit am Tisch. Gute Gespräche führten zu reichlich Kompromissen. Im Ergebnis konnte die Distanz der Etappe für die Geländesportler ordentlich bereichert werden.

Der Heidepokal wird gewertet im ADAC-Prädikat AEC, in der norddeutschen Geländemeisterschaft (NGM) sowie der ADMV-Meisterschaft. Und natürlich geht es auch um Punkte für die Enduro-Landesmeisterschaft MV. Die im klassischen Modus ausgetragene Rundfahrt „bittet“ die Teilnehmer sechs Mal in die circa 15 Kilometer lange Etappe. Ebenso oft wartet die Sonderprüfung, die es auf ihren 4,5 Kilometern wahrlich in sich hat. Steile Auf- und Abfahrten, Steinfeldpassagen, Singletrials über Stock und Stein und fordernde künstliche Hindernisse – alles, was das Enduro-Herz höher schlagen lässt.

Richtig zur Sache geht es am Nachmittag, wenn die Sportfahrer-Klasse mit am Start ist. Da trifft reichlich nationale und internationale Erfahrung aufeinander. Dass da wirklich jede Sekunde zählt, zeigte sich im Vorjahr. Ganze fünf Sekunden war Robert Riedel (Rüdersdorf) schneller als der mehrmalige Vellahn-Sieger Björn Feldt. Der Grevesmühlener wird sicher alles daran setzen, sich den Heidepokal zurückzuholen. Die 2018er-Auflage stand wettertechnisch unter keinem günstigen Stern. Der Wintereinbruch am Oster-Wochenende zwang zu einem vorzeitigen Ende. So war dem ein oder anderen Mitfavoriten die Möglichkeit genommen, noch ins Geschehen einzugreifen. Vor diesem Hintergrund liegt der größte Wunsch der Organisatoren auf der Hand: „Bessere Bedingungen als im vergangenen Jahr – für alle Beteiligten.“ Das würde natürlich auch den Zuschauern zu Gute kommen, denen bei freiem Eintritt wieder einmal spannender Motosport in der Vellahner Heide geboten wird.

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