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Lokaler Sport Hagenower Kreisblatt

17. November 2017 | 22:15 Uhr

pferdesport : Riesenandrang in Redefin

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

28. Landesturnier in Mecklenburg-Vorpommern wird auf fünf Tage erweitert / Titel im Spring- und Dressurreiten sowie im Voltigieren vergeben

svz.de von
erstellt am 03.Jul.2017 | 23:00 Uhr

Auf der Anlage des Landgestüts Redefin herrscht in dieser Woche wieder Hochbetrieb. Es geht morgen schon los. Das 28. Landesturnier,  unter anderem mit den Landesmeisterschaften im Dressur- und Springreiten sowie  im Voltigieren, Qualifikationen zum  DKB-Bundeschampionat und verschiedenen Landeschampionaten, wurde um einen Tag, also auf fünf Veranstaltungstage erweitert. Und das aus einem ganz einfachen Grund. Knapp 2000 Nennungen, beziehungsweise Startplatzreservierungen, sind von 355 Reitern eingegangen. Hinzu kommen 35 Voltigiergruppen, 65 Einzelturner und zehn Duos. Ein Riesenandrang also, der die Organisatoren-Gemeinschaft vor große logistische Herausforderungen stellt. „Wir hatten mit vielen Nennungen gerechnet. Dass es so viele werden würden, damit konnten wir in den kühnsten Träumen nicht rechnen“, sagt Sven Strauß (Neubrandenburg). Um gleich hinzuzufügen: „Wir freuen uns natürlich darüber, weil die beiden ersten Auflagen dieser Veranstaltung in Redefin offensichtlich sehr gut angekommen sind bei den Reitern. Da wir auf Grund der Vielfalt für das Springen nicht auf einen weiteren Springplatz ausweichen können, sind wir gezwungen, die gesamte Veranstaltung um einen Tag vorzuverlegen, um alles in geordneten Bahnen abwickeln zu können.“

Das Vorverlegen betrifft nur die Springprüfungen, für die knapp 1650 Meldungen eingegangen sind. Die Organisatoren haben, in Verbindung mit dem Landesverband als offiziellem Veranstalter, festgelegt, alle Prüfungen, die für Donnerstag im Springen vorgesehen waren, auf den Mittwoch vorzuverlegen. Das sind sieben Springpferdeprüfungen mit Qualifikationen zum Bundeschampionat und den Landeschampionaten. Auf Donnerstag werden zwei komplette Prüfungen gelegt, die nicht zum Landesmeisterschaftsprogramm gehören. Das sind ein L- und ein S-Springen. Hinzu kommen aus einem Ein- und einem Zwei-Sterne M-Springen die Teilnehmer, die nicht um die Landesmeisterschaft reiten.

Für die Teilnehmer der Landesmeisterschaft selbst ändert sich nichts. Von Freitag bis Sonntag wird für alle Klassen je eine Wertungsprüfung ausgetragen. „Ich finde diese Regelung sogar besser als die bisherige. Sie kommt Reitern wie mir entgegen, die weiter weg wohnen und an den Springpferde- sowie an den Landesmeisterschaftsprüfungen teilnehmen. Die Pferde, die Mittwoch im Einsatz sind, können nach Hause gebracht werden, und am Donnerstag fahren wir mit anderen Pferden wieder in Ruhe nach Redefin“, begrüßt Julian Sass aus Staven bei Neubrandenburg den modifizierten Zeitplan.

In der Dressur bleibt alles wie geplant. Die M- und S-Prüfungen sind zwar auch stark besetzt, „wir bekommen aber alle geordnet unter“, so Michael Arnold (Meldestelle Dressur). Nicht ganz unproblematisch ist der Run auf die Voltigierprüfungen, die am Sonnabend und Sonntag in der Besucher-Reithalle ausgetragen werden. „Wir kriegen das hin“, unterstreicht auch Katrin Schlönvogt vom Verbandspräsidium, die sich mit um das Voltigieren kümmert. Voltigierer und Reiter kommen aus ganz Norddeutschland.

Die Starterfelder sind hochkarätig besetzt. Bis auf Holger Wulschner, der einen Auslandseinsatz wahrnimmt und im Übrigen sein CSI4* vorbereitet, das eine Woche später stattfindet, sind alle MV-Reiter der Leistungsklassen 1 und 2 an Bord. Hinzu kommen zahlreiche Leistungsträger aus Norddeutschland wie die Springreiter Carsten-Otto Nagel, Svenja Herz, Jesse Luther, Roland Sandbrink, der Ire Eoin Ryan oder die Dressurreiter Karin Winter-Polac, Nadine Rüdiger, Chiara Romberg…

Die komplette Zeiteinteilung ist unter www.pferdesportverband-mv.de einzusehen.

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