Fußball Landespokal : Pokaltraum lebte nur eine Halbzeit

Bei Standards, hier ein Freistoß von Filip Krejci, hatten die Boizenburger gegen den MSV Pampow auch kein Glück.
Bei Standards, hier ein Freistoß von Filip Krejci, hatten die Boizenburger gegen den MSV Pampow auch kein Glück.

Landespokal: SG Aufbau Boizenburg unterliegt verdient gegen Ligarivalen MSV Pampow mit 0:4 (0:0)

svz.de von
09. September 2018, 23:30 Uhr

Nach zwei erfolgreichen Jahren im Landespokal (Halb- und Viertelfinale) ist für die Verbandsliga-Fußballer der SG Aufbau Boizenburg diesmal schon in der 2. Runde Schluss. Gegen den Ligarivalen MSV Pampow konnten die Elbestädter nur eine Halbzeit lang den Pokaltraum leben lassen.

Das torlose Halbzeitergebnis ließ für den zweiten Spielabschnitt scheinbar noch alle Optionen offen. Verdient hatte sich das Team von Coach Alex Lamer diesen Zwischenstand durch eine gute Defensivleistung, Zwar hatten die Gäste schon in Hälfte eins deutlich mehr Spielanteile, richtig gute Möglichkeiten ließ die Boizenburger Hintermannschaft jedoch nicht zu. Als dies doch einmal der Fall war, reagierte Keeper Sören Leifels gegen einen Nawrot-Schuss glänzend (15.). Eine weitere gute Möglichkeit für Pampow ließ Kapitän Drews mit einem Freistoß aus 20 Meter kurz vor dem Wechsel aus (43.). Dem gegenüber stand nur eine gute Aufbau-Möglichkeit, als Patrick Gellert nach einer zu kurz abgewehrten Ecke aus 18 Metern direkt abschloss, den Pampower Kasten aber knapp verfehlte. Es wurde mehr als deutlich, dass Aufbau das Fehlen schneller Flügelspieler wie Philipp Haupt, Dominic Schnabl und Denys Odzhukvu nicht kompensieren konnte. Es gelang zu selten, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und damit für Entlastung zu sorgen.

Da in Halbzeit zwei das Verteidigen auch nicht mehr so gut glückte wie im ersten Abschnitt, kam der MSV Pampow fast zwangsläufig zu seinen Toren. Deren Zustandekommen war allerdings ärgerlich. Das 1:0 durch Kevin Looks resultierte aus einer einstudierten Kombination nach einer Ecke, auf die Chefcoach Alex Lamer in der Spielbesprechung explizit hingewiesen hatte. Dem zweiten und dritten Treffer durch Ernst und da Silva Cruz gingen jeweils individuelle Fehler voraus, die man sich in einem solchen Spiel nicht leisten darf.

Die Messen waren damit längst gesungen. Von einem Pokalfight keine Spur. Dafür waren die Aufbau-Kicker trotz allem Bemühen an diesem Tag nicht durchschlagskräftig genug. Stattdessen erhöhte Pampows Neuzugang Nawrot nach perfektem Spielzug sogar noch auf 4:0. Aufbaus größte Chance ergab sich erst danach. Das der wie immer emsig spielende Fabian Lamer ziemlich freistehend über das Tor schoss, passte irgendwie ins Bild.

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