fussball : Nicht noch einmal leer ausgehen

Das letzte Aufeinandertreffen von SC Parchim und SG 03 Ludwigslust/Grabow endete im Mai mit einem 1:1.
Das letzte Aufeinandertreffen von SC Parchim und SG 03 Ludwigslust/Grabow endete im Mai mit einem 1:1.

Nach Nullrunde vom vergangenen Spieltag wollen die höherklassigen Fußballvertreter der Region an diesem Wochenende unbedingt punkten

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08. November 2018, 23:00 Uhr

Die zurückliegende englische Woche war für die Verbandsliga-Fußballer der SG Aufbau Boizenburg (10./13 Punkte) nicht eben von Erfolg gekrönt. Aus den drei Spielen gingen sie ohne Punktgewinn hervor. Ein Blick auf die Gegner sorgt zumindest für eine gewisse Relativierung. Gegen MSV Pampow (1.), FC Neubrandenburg (5.) und FC Mecklenburg (2.) ist es keine Schande zu verlieren. Und das 0:1 zuletzt in Schwerin kam ja ausgesprochen unglücklich zu Stande. An der Leistung der Mannschaft gab es wenig auszusetzen. Die Aussage ersetzt allerdings keine Punkte. Die muss man sich jetzt gegen andere Kontrahenten holen. Am besten wäre es, damit gleich morgen gegen den TSV Bützow (6./21) anzufangen. „Das wird nicht unbedingt leichter. Das ist eine Mannschaft, die sich eindeutig im Aufwind befindet“, betont Aufbau-Trainer Alexander Lamer. Die nackten Zahlen unterstreichen diese Aussage. Bützow ist seit sechs Spielen ungeschlagen und hat im Gegensatz zu den Boizenburgern in der vergangenen Woche maximal abgeräumt. „Sie haben vor allem offensiv genügend Qualität. Wir müssen auf ihre Standards und das schnelle Umkehrspiel über die Flügel aufpassen.“ Es gelte, mit der gleichen Intensität zu Werke zu gehen, wie gegen den FCM und im Idealfall eben das eine Tor mehr zu schießen. Das ist das erklärte Ziel.


Landesliga West

Die drei Fußball-Landesligisten der Region mussten am letzten Spieltag ordentlich „bluten“, kassierten bei ihren Heimniederlagen durch die Bank vier Gegentore. Diese Scharte soll am Wochenende ausgemerzt werden. Auf den Hagenower SV (11./16) wartet ein weiterer Kunstrasenauftritt. Es geht zum SV Plate (3./23), der mit seinem bisherigen Abschneiden eindeutig über den eigenen Erwartungen liegen dürfte. „Wir müssen in erster Linie wieder zu alter Stabilität zurückfinden“, sagt HSV-Trainer Dirk Hoffmann. Man treffe auf eine eingespielte Mannschaft, die bestrebt sein werde, wenig zuzulassen. Die intensive Trainingsarbeit des eigenen Teams stimmt ihn aber optimistisch. „Wir gehen gut vorbereitet ins Spiel und wollen was Zählbares aus Plate mitnehmen.“

Das ist auch das Ziel, das sich der SV Blau-Weiß Polz (15./6) für den Auftritt beim FC Anker Wismar II (10./17) gesetzt hat. Dass die ursprünglich auf Kunstrasen angesetzte Partie jetzt doch auf „normalem“ Rasen ausgekickt wird, darüber sind die Polzer nicht böse. „Der Druck wird angesichts unseren Negativserie nicht kleiner. Wir müssen aus den guten Phasen, die es ja in fast jedem Spiel gab, das Positive herausziehen.“ Und daraus dann eine über 90 Minuten stabile Leistung „zusammenbasteln“. Als höchste Priorität hat Trainer Steffen Willuweit ausgegeben, endlich einmal ohne Gegentor zu bleiben. Sollte das in Wismar gelingen, hätten die Blau-Weißen in jedem Fall einen Punkt sicher. Und das wäre angesichts von sieben Niederlagen in Folge ja schon mal ein Anfang.

Nur einen Tabellenplatz vor den Polzern findet sich aktuell die SG 03 Ludwigslust/Grabow (14./10) wieder. „Die Luft wird dünner, wir müssen langsam aus den Puschen kommen“, verrät SG 03-Trainer Rene Schwarz kein großes Geheimnis. Einen neuen Anlauf, die eigene Situation zu verbessern, nimmt die Mannschaft am Sonntag beim SC Parchim (12./16). Das große Manko der Schwarz-Truppe sticht bei einem Blick auf die Statistik förmlich ins Auge. Wenn du in zwölf Spielen nur elf Tore erzielst, dann reicht das in aller Regel nicht für sonderlich viele Siege. Man will sich wieder auf das erfolgreiche Eichhörnchen-Prinzip der vergangenen Rückrunde besinnen. „Wir wollen Punkt um Punkt sammeln und uns Schritt für Schritt da unten rausziehen.“

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