Drittliga-Volleyball : Neustädterinnen demonstrieren im Spitzenspiel Stärke

Der Neustädter Block (hier in einem früheren Spiel) gewann in Berlin nach anfänglichen Problemen mehr und mehr an Stabilität und war so für einige Punkte gut.
Der Neustädter Block (hier in einem früheren Spiel) gewann in Berlin nach anfänglichen Problemen mehr und mehr an Stabilität und war so für einige Punkte gut.

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SV Fortschritt gewinnen in Berlin mit 3:0 gegen die zweite Mannschaft des Köpenicker SC. Die Neustädterinnen führen die Tabelle jetzt unangefochten an und haben in sechs Spielen erst einen Satz abgegeben.

svz.de von
10. Dezember 2013, 16:37 Uhr

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SVF Neustadt-Glewe haben im Spitzenspiel ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Nach dem glatten 3:0-Sieg bei der zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen zweiten Mannschaft des Köpenicker SC führen sie die Tabelle jetzt unangefochten an und haben in sechs Spielen erst einen Satz abgegeben.

„Ich bin stolz auf die Mädels. Sie haben in einem guten Volleyballspiel in den entscheidenden Phasen Biss und Siegeswillen gezeigt“, sprach der Neustädter Trainer Oliver Dunkel seiner Mannschaft ein Kompliment aus. In der schönen Halle, in der auch das Köpenicker Bundesligateam seine Spiele austrägt, sorgten rund 100 Zuschauer für gute Stimmung. Die Gäste durften sich angesichts der lautstarken, von Trommelklängen begleiteten Unterstützung fast heimisch fühlen. Da es die fairen Berliner Fans ebenfalls ordentlich krachen ließen, herrschte richtig Rabatz auf der Tribüne.

Den besseren Start erwischte eindeutig das junge Köpenicker Team, das sich schnell auf bis zu sechs Punkte absetzte. Die Neustädterinnen trugen mit Abstimmungs- und Blockproblemen sowie wackeligen Angriffsaktionen allerdings ihren Teil dazu bei. Als sie sich dann in allen Bereichen stabilisiert hatten, schmolz der Rückstand ebenso schnell zusammen. Mitte des Satzes war der Gegner eingefangen. Der Block entwickelte sich jetzt zu einer festen Größe, und im Angriff wurden die Punktchancen konsequent genutzt. Das schlug sich in einem 25:19 nieder. Die Gäste nahmen den Schwung mit, erarbeiteten sich im zweiten Durchgang ihrerseits früh ein Polster. Ein einziger Spielerwechsel, den Dunkel vornahm, reichte aber, um die Souveränität einzubüßen und die Berlinerinnen wieder ins Spiel zurückfinden zu lassen: „Wir sind einfach noch nicht so stabil, um damit klarzukommen. Ich denke, das liegt in erster Linie an dem für uns bisher ungewohnten Luxusproblem, auf Grund des großen Kaders endlich mit taktischen Wechseln arbeiten zu können“, suchte der Trainer nach einer Erklärung. Zurück in der Anfangsaufstellung kriegte man noch so gerade die Kurve, um durch ein 27:25 auf 2:0 zu erhöhen. Der dritte Satz wurde dann wieder eine klare Angelegenheit für den Tabellenführer, der sich erneut früh vom Gegner löste und diesmal den Vorsprung souverän bis zum abschließenden 25:18 transportierte.

„Wir brauchen sicher noch ein paar Tage. Aber die guten Angriffe und gelungenen Kombinationen, die teilweise schon zu sehen waren, zeigen mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, gab es für Oliver Dunkel in der Summe nicht viel zu meckern.

SVF Neustadt-Glewe: Oemus, Burchardt, Munsch, Schulmeister, Kryvarot, Helmecke, Wild (L), Poppe-Kohlsdorf, Amlang, Piper, Schallhorn.

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