fussball : Meisterfeier mit 300 Fans

Noch Fragen? Die Fußball-Männer des TSV Empor Zarrentin zeigten, was es an diesem Tag zu feiern galt.
Noch Fragen? Die Fußball-Männer des TSV Empor Zarrentin zeigten, was es an diesem Tag zu feiern galt.

Fußball-Landesklasse IV: TSV Empor Zarrentin macht durch 3:0-Erfolg gegen MSV Pampow II den Staffelsieg klar

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03. Juni 2019, 00:00 Uhr

Der Rahmen war meisterlich und das Ergebnis stimmte auch. Rund 300 Zuschauer waren auf den Sportplatz am See gekommen, um das Meisterstück des TSV Empor Zarrentin live mitzuerleben. Und die Schaalseestädter enttäuschten ihre Anhänger nicht, sicherten sich durch einen 3:0-Erfolg gegen den MSV Pampow II den Staffelsieg in der Fußball-Landesklasse IV. „Gefühlt war die halbe Stadt da. Das hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Daniel Dähn, Empors sportlicher Leiter für den Männerfußball, über die Resonanz und die tolle Atmosphäre. Die Fans hatten sich einiges einfallen lassen. Viele kamen nicht mit leeren Händen, zeigten mit Plakaten und Bannern, worum es an diesem Tag ging.

Der Tabellenführer machte sofort klar, wie man sich den letzten Auftritt der Saison vorgestellt hatte. Die Zarrentiner setzten den Gegner mit konsequentem Pressing sofort unter Druck. Die erhoffte frühe Führung ließ nicht lange auf sich warten. Ricardo Widmer schickte Nico Günther auf die Reise. Der zog in den gegnerischen Strafraum und schob den Ball überlegt zum 1:0 ins lange Eck (16.). Komfortabel wurde die Situation, als kurz vor der Pause Pampows Erik Köthke eine scharfe Hereingabe von Tim Schmal mit der Fußspitze ins eigene Tor lenkte – 2:0 (37.).

In der zweiten Halbzeit schien auf beiden Seiten so ein wenig die Luft raus. Das war zum einen dem zuvor gezeigten hohen Tempo, zum anderen aber sicher auch den sommerlichen Bedingungen geschuldet. Die Gäste konnten zwei gute Chancen nicht zum Anschlusstreffer nutzen. Richtig laut wurde es noch einmal, als Tim Schmal mit dem 3:0 endgültig den Deckel auf dieses Spiel machte (87.). Alles wartete jetzt nur noch auf den einen Moment. Und mit dem Abpfiff war die Zeit der Meister-T-Shirts gekommen. Die große Sause konnte steigen.


SVF Neustadt-Glewe – SV Warsow 3:3

Nach einer Viertelstunde schien im Neustädter Stadion eigentlich nur noch die Frage offen, wie hoch der Sieg des SV Fortschritt gegen den SV Warsow wohl ausfallen würde. Da führte die Heimelf nach einem Doppelpack von David Knäuer (9. und 13.) und einem Treffer von Hannes Tarnow nämlich schon mit 3:0. Darüber hinaus hatte der beste Mann auf dem Platz, Warsows Keeper Daniel Leistikow, sein Team mit mehreren Glanzparaden vor einem frühen Debakel bewahrt. Die Neustädter schienen damit ihr Pulver allerdings auch schon verschossen zu haben. Die ersatzgeschwächten Gäste fanden immer besser ins Spiel und verkürzten noch vor der Pause (28.).

Nach dem Seitenwechsel kam von der Fortschritt-Elf nichts mehr und so schafften die Warsower durch zwei weitere Tore (50. und 70.) den Ausgleich. Der eine Zähler reichte den Neustädtern trotzdem, um mit der Pampower MSV-Reserve die Plätze zu tauschen und die Meisterschaft als Fünfter abzuschließen.


SV Stralendorf – Wittenburger SV 9:2

„Natürlich ist das ärgerlich. So eine Klatsche im letzten Spiel“, kommentierte Eike Lenz die Schlappe in Stralendorf. Völlig überraschend kam das für den an diesem Tag nicht auf der Bank sitzenden Wittenburger Trainer aber nicht. Die Gäste reisten mit letztem Aufgebot an. Im Tor stand Co-Trainer Jens Michaelis (49 Jahre). Und mit Björn Kiecksee (42) gehörte ein weiterer Routinier zur Startelf. Der WSV wurde vom spielfreudigen Gegner in der ersten Halbzeit förmlich auseinandergenommen. Zur Pause hieß es schon 6:1. Für leichte Ergebniskosmetik sorgten am Ende Martin Seemann (24.) und Michael Wosniak (84.). „Ich will die Abschussfeier nicht verderben, werde am Sonnabend mit Blick auf die nächste Saison aber doch unser schwaches Defensivverhalten und den mangelhaften Fitnesszustand ansprechen“, kündigte Lenz an.
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