fussball : In Penzlin war Endstation

Müssen das Halbfinale jetzt als Zuschauer verfolgen: MSV-Trainer Ronny Stamer (r.) und Abwehrspieler Kevin Looks.
Müssen das Halbfinale jetzt als Zuschauer verfolgen: MSV-Trainer Ronny Stamer (r.) und Abwehrspieler Kevin Looks.

Verbandsliga-Fußballer des MSV Pampow kassieren im Viertelfinale des Landespokals ihre erste Saisonniederlage

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16. Dezember 2018, 23:00 Uhr

Der Pokal-Traum ist für den MSV Pampow ausgeträumt. Der bis dato ungeschlagene Verbandsliga-Tabellenführer hat im Viertelfinale beim Penzliner SV mit 0:3 den Kürzeren gezogen und damit seine erste Saisonniederlage kassiert. Der souveräne Spitzenreiter der Landesliga Ost (zehn Punkte Vorsprung) zog verdient in die Runde der letzten Vier ein. Die starke Heimelf zeigte auf dem Kunstrasen eine ambitionierte Leistung mit deutlich mehr Biss. Den diesbezüglichen Unterschied machte vor allem Alexander Lukesch aus, der an allen drei Toren beteiligt war.

Manchmal gibt es solche Tage, da kann man machen was man will, es funktioniert einfach nicht. So könnte man die ersten dreißig Minuten dieser Pokalpartie aus Pampower Sicht umschreiben. Der MSV wollte sofort für klare Verhältnisse sorgen und setzte den Gegner unter Druck. Doch das Anlaufen wurde nur halbherzig durchgeführt, so dass sich die Penzliner immer wieder befreien konnten. Gleich zu Beginn zeigte der ehemalige Regionalliga-Spieler Alexander Lukesch seine Klasse, indem er zwei Pampower stehen ließ, bevor er an Innenverteidiger Sebastian Drews scheiterte. Auf der anderen Seite brachten zwei gute Möglichkeiten durch Johannes Ernst und Rafael da Silva Cruz nicht den erhofften Erfolg. In der Folge wurden die Gastgeber mutiger. Verfehlte Lukesch bei einem weiteren Versuch noch knapp, so passte in der 38. Minute alles. Der überspielt wirkende MSV machte im Vorwärtsgang einen Fehler. Lukesch zog auf und davon und traf sehenswert zum 1:0.

Die Westmecklenburger hatten sich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen, wollten nun energischer in die Zweikämpfe gehen und lauffreudiger agieren. Sie drängten den PSV auch tief in die eigene Hälfte. Als Marvin Finkenstein gekonnt in den 16-m-Raum flankte, lauerte Johannes Ernst allerdings vergeblich. Ein Abwehrspieler beförderte den Ball mit der Hand aus der Gefahrenzone. Dennoch blieb der Pfiff des insgesamt gut leitenden Unparteiischen aus. Vier Minuten später eine ähnliche Situation am Strafraum der Pampower. Alexander Lukesch nahm den Ball leicht mit der Hand mit und versuchte am MSV-Keeper vorbei zu kommen. Doch der war zur Stelle. Als der Penzliner Stürmer anschließend über den Torwart fiel, zeigte der Linienrichter sofort ein Foul an. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Norman Richter verwandelte eiskalt zum 2:0 (53.). Wenig später war es wieder Lukesch, der sich im Strafraum gegen Looks und Reis durchsetzte, um dann von Hasselmann rustikal von den Beinen geholt zu werden. Auch Elfmeter Nummer zwei war für Richter kein Problem – 3:0 (60.).

Damit waren die Messen gesungen. Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass die Gastgeber an diesem Tag besser und frischer waren als die Pampower. Den Schützlingen von Ronny Stamer merkte man die harte und lange Saison an. Die Grippewelle unter der Woche, der MSV konnte nur einmal trainieren, könnte ebenfalls eine Rolle gespielt haben. Jetzt gilt es, in den anstehenden trainingsfreien Wochen die Kräfte zu sammeln, um in der Rückrunde weiter von der Spitze der Verbandsliga zu grüßen. Und trotz der abschließenden Enttäuschung: Die überragende Hinrunde kann der Mannschaft keiner mehr nehmen.

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