Fussball-Landesliga : In munterem Spiel nicht belohnt

Die Hagenower (in Schwarz) versuchten bis zuletzt alles. Hier setzt der eingewechselte Rino Hartwig den Schweriner Keeper Daniel Hofmann unter Druck.
Die Hagenower (in Schwarz) versuchten bis zuletzt alles. Hier setzt der eingewechselte Rino Hartwig den Schweriner Keeper Daniel Hofmann unter Druck.

Fußball-Landesliga West: Hagenower SV zog beim neuen Tabellenführer FC Mecklenburg Schwerin II mit 0:2 den Kürzeren

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03. Oktober 2018, 23:00 Uhr

Es war ein interessantes und unterhaltsames Landesliga-Spiel, das sich die zweite Mannschaft des FC Mecklenburg Schwerin und der Hagenower SV gestern Nachmittag auf Lankower Kunstrasen lieferten. Durch den 2:0-Sieg haben sich die Schweriner an die Tabellenspitze gesetzt. Auch weil sich die Warnemünder durch den zeitgleichen Spielausfall in Warin (Platz nicht bespielbar) mit der Zuschauerrolle begnügen mussten.

Die Partie kannte kein großes Abtasten. Die Heimelf baute sofort Druck auf, Jelto Reuter setzte mit einem Pfostenschuss ein erstes Achtungszeichen (2.). Die Hagenower waren zunächst um Ballkontrolle bemüht, versteckten sich aber nicht und kamen über ihre rechte Seite zu einer ersten Chance. Danilo Grewe scheiterte am FCM-Keeper (7.). In der 13. Minute hieß es 1:0. Der körperlich kleinste Spieler auf dem Platz, Eric Wöstenberg, behauptete sich im Zweikampf und bediente Reuter, der unhaltbar verwertete. Der FCM-Stürmer war nahe am Doppelpack. Sein Kopfball landete im Netz, doch die Fahne des Assistenten ging hoch – abseits (20.). Jetzt war wieder der HSV an der Reihe. Zweimal fehlte bei flüssig vorgetragenen Angriffen nur der krönende Abschluss (30. und 32.). Und als Sebastian Pippirs den Gegner mit einer flach ausgeführten Freistoß-Variante auf dem falschen Fuß erwischte, verpasste Christian Tügel denkbar knapp den Ausgleich (34.). Auf der anderen Seite hätte aber auch das 2:0 fallen können (40. und 43.).

Beide Mannschaften hielten das Tempo weiter hoch. Es ging allerdings insgesamt hektischer und weniger konstruktiv zu als zuvor. „Das war durchaus in unserem Sinne. Wir wollten diese spielstarke junge Mannschaft aus dem Rhythmus bringen“, erklärte HSV-Trainer Dirk Hoffmann nach dem Schlusspfiff. Er war mit dem Auftritt seiner Jungs nicht unzufrieden. „Nur schade, dass wir uns wie schon in Warnemünde nicht belohnt haben.“ In der 64. Minute landete der Ball zwar nach einem Freistoß, den der FCM-Keeper prallen ließ, zum vermeintlichen Ausgleich im Netz. Doch der Schiedsrichter sah ein Offensivfoul des nachsetzenden Christian Tügels. Wenig später ließ Jelto Reuter einen „Riesen“ aus. Der junge Stürmer kam aber doch noch zu seinem zweiten Treffer. Ein Hagenower Kopfball in die falsche Richtung brachte den 19-Jährigen unerwartet zum Zuge. Diese Chance zur Spielentscheidung ließ er sich nicht entgehen (90.).

Hagenower SV: Brall – Pippirs, Homberger, Cordt (70. Hartwig), Vulic, Konrad, Wojatzky (64. Kanter), E. Grewe, D. Grewe, Tügel, Greitens (60. Soetbeer)

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