fussball : Im Kellerduell zählt nur ein Dreier

Mit einem 5:1 feierten die Polzer (in Blau, hier Michael Krogmann) im Hinspiel gegen Warin ihren bisher höchsten Saisonsieg.
Mit einem 5:1 feierten die Polzer (in Blau, hier Michael Krogmann) im Hinspiel gegen Warin ihren bisher höchsten Saisonsieg.

Polzer Landesliga-Fußballer peilen Auswärtssieg in Warin an / Hagenower SV fordert Tabellenzweiten / Aufbau will in Görmin punkten

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28. März 2019, 23:00 Uhr

Das eigene Punktekonto weiter füttern. Mit dieser klaren Zielstellung laufen die Verbandsliga-Fußballer der SG Aufbau Boizenburg (11./23 Punkte) morgen beim SV Görmin (14./14) auf. Mit jedem Sieg bannen die Boizenburger die Abstiegsgefahr ein Stückchen mehr, erst recht wenn es wie in diesem Fall gegen einen direkten Konkurrenten geht. Die Görminer sind in diesem Jahr noch so überhaupt nicht in Tritt gekommen, haben alle vier Spiele nach der Winterpause verloren. „Das ist eine körperlich robuste Truppe. Sie werden sich hinten reinstellen und mit langen Bällen agieren“, erwartet Aufbau-Trainer Alexander Lamer ein ähnlich angelegtes Spiel wie zuletzt gegen den FSV Malchin (2:0). Trotz des Erfolges konnten die Elbestädter nicht überzeugen. „Es geht darum, mehr Ideen und Lösungswege zu entwickeln. Da sind die Jungs gefordert.“ Um die nötigen Grundlagen zu schaffen, wurde im Training intensiv an der Bewegung ohne Ball gearbeitet. Lamer rechnet in jedem Fall mit einem heißen Tanz. „Die Görminer Fans feuern ihre Mannschaft immer extrem an. Da kriegst du ordentlich Druck von außen.“


Landesliga West

Von den drei Landesligisten der Region genießt an diesem 21. Spieltag nur der Hagenower SV (7./28) Heimrecht. Die Aufgabe ist anspruchsvoll. In der Parkstraße gibt der SV Warnemünde seine Visitenkarte ab, der als Tabellenzweiter nur zwei Punkte hinter Tabellenführer FC Schönberg liegt und sich berechtigte Hoffnungen auf den Staffelsieg machen kann. Warnemünde ist seit zehn Liga-Spielen ungeschlagen. Für 2019 ist die Bilanz noch makellos, das gilt sogar für das Torverhältnis (13:0). Aber Bange machen gilt bekanntlich nicht. Die Hagenower müssen sich ihrer kämpferischen Qualitäten besinnen. Ein besser besetzter Kader als zuletzt wäre sicher hilfreich, um dem Favoriten Paroli zu bieten.

Auch die SG 03 Ludwigslust/Grabow (14./17) hat mit der SG Dynamo Schwerin (3./40) ein Schwergewicht der Liga vor der Brust. „Wir wissen, wie stark Dynamo ist und werden entsprechend vorsichtig agieren“, gibt Rene Schwarz als Richtung vor. Andererseits habe man dem Gegner ja schon einmal kräftig in die Suppe gespuckt. Der SG 03-Trainer erinnert sich noch gut an den überraschenden 1:0-Hinspielsieg seiner Elf. Mit drei „Alten Herren“ im Team entthronte man den damaligen Tabellenführer, der sich in der zweiten Halbzeit durch zwei Platzverweise selbst dezimierte. „Vielleicht können wir sie ja noch einmal ärgern.“

Abstiegskampf pur ist morgen am Glammsee angesagt, wenn sich der gastgebende FC Seenland Warin (16./7) und der SV Blau-Weiß Polz (15./15) gegenüberstehen. Die Polzer wollen sich von der Ungewissheit, die vom gegnerischen Nichtantreten vor zwei Wochen in Graal-Müritz ausgeht, nicht ablenken lassen. „Wir müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren. Alles andere als drei Punkte ist zu wenig.“ Es gelte, das Positive aus dem Hagenow-Spiel (2:2) herauszuziehen und darauf aufzubauen. Die richtige Einstellung alleine reicht aber nicht. Ein Tick mehr Entschlossenheit im Abschluss muss her. Dann stellt sich vielleicht auch das nötige Quäntchen Glück ein.

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