Handball-Verbandsliga : HSV-Handballer kassieren gegen Güstrow 45 Gegentore

Hagenower Zuschauer bekommen im Verbandsliga-Spiel ihrer Mannschaft reichlich Tore geboten.

svz.de von
05. Dezember 2013, 07:00 Uhr

So ein torreiches Handballspiel hatten die Zuschauer in der Hagenower Otto-Ibs-Halle noch nicht erlebt. Leider stimmte die Verteilung nicht. Der gastgebende Hagenower SV unterlag dem Güstrower HV deutlich mit 35:45 und schließt weiter die Verbandsliga-Tabelle ab. Im Gegensatz zu so mancher Partie zuvor stimmten diesmal spielerische Leistung und Chancenverwertung. Aber in der Deckung bekam man einfach keinen Zugriff auf den gegnerischen Rückraum, so dass Andreas Pätzold trotz großen Einsatzes allzu oft geschlagen war. Der Linksaußen musste die Lücke schließen, die durch den kurzfristigen Ausfall aller Torhüter entstand.

Der Tabellenzweite nutzte schon in der Anfangsphase seine Größenvorteile und führte nach zehn Minuten mit 10:7. Eine kuriose Szene schien die Kräfteverhältnisse weiter zu Gunsten der Gäste zu verschieben. Die Schiedsrichter sprachen den Güstrowern einen Einwurf zu, der ohne jeden Zweifel an den HSV hätte gehen müssen. Ein entsprechender Hinweis wurde mit einer Zeitstrafe „honoriert“. Diese Überzahl nutzte das routinierte GHV-Team, um den Vorsprung auf sechs Tore auszubauen. Doch Hagenow bewies Moral, kombinierte sehenswert und war beim 14:15 wieder dran. In der Folge ging es hin und her, zur Pause hieß es 20:17 für die Gäste. Das muntere Torewerfen setzte sich nach dem Seitenwechsel nahtlos fort (28:31/49.). Die Schlussphase entwickelte sich zu einer wahren Tempohatz, bei der die Deckungsreihen kaum noch eine Rolle spielten. Da auf Seiten des HSV die Konzentration im Zusammenspiel nachließ, konnten sich die Güstrower am Ende so deutlich vom Gegner absetzen.

Hagenower SV: Pätzold – J. Tügel (5), M. Thiel, Koch (7), Tegge (2), N. Tügel (6), Brink (6), R. Thiel (5), Pötzsch (1), Patzner, Trahms (3), Bargende.

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