Volleyball-landesmeisterschaft : Für Finale am Netz hat es nicht gereicht

Die Hagenower U18-Volleyballerinnen hatten in Parchim nicht ihren besten Tag erwischt. Hier versucht Bente Groth, ein Zuspiel von Alice Lahaine zu verwerten. Fotos: thomas Zenker
Die Hagenower U18-Volleyballerinnen hatten in Parchim nicht ihren besten Tag erwischt. Hier versucht Bente Groth, ein Zuspiel von Alice Lahaine zu verwerten. Fotos: thomas Zenker

Junge Volleyballerinnen des SV Hagenow scheiden in Zwischenrunde zur Landesmeisterschaft aus

svz.de von
04. Dezember 2013, 07:00 Uhr

Für den weiblichen Volleyballnachwuchs des SV Hagenow war in den Zwischenrunden zur Landesmeisterschaft Endstation. Sowohl die Mädchen der U14, als auch das U18-Team schieden bei ihren Turnieren in Parchim aus. Während der letzte Platz der U14 keine Überraschung darstellte, vergab die U18 die große Chance, sich für das Finale zu qualifizieren. Schon ein einziger Sieg hätte gereicht, um am 19. Januar 2014 in Greifswald dabei zu sein. Dass der nur gegen die HSG Uni Rostock zu realisieren war, stand von vorn herein fest. Im ersten Satz sah das vielversprechend aus. Vielleicht wurde es den Hagenowerinnen beim 25:10 zu leicht gemacht. Der Gegner schien überrascht, kam in der Annahme überhaupt nicht zurecht. Man verstand es in der Folge aber nicht, die Konzentration hoch zu halten. Es schlichen sich viele Nachlässigkeiten ein. Selbst eine 21:17-Führung war zu wenig. Rostock glich durch ein 25:22 aus. Der Tiebreak verlief ähnlich. Obwohl die jungen Hagenowerinnen (zumeist Jahrgang 1999 und 2000) beim letzten Seitenwechsel mit 8:5 und später auch noch mit 11:8 vorne lagen, konnten sie ihre Verunsicherung nicht mehr ablegen und gaben die entscheidenden Punkte zum 13:15 ab. Das Spiel stand insgesamt auf ziemlich schwachem Niveau.

Beide Mannschaften mussten in den folgenden Vergleichen mit dem VC Parchim erkennen, dass da zwei Volleyballwelten aufeinandertrafen. Der Gastgeber, der mit Regionalliga- und Verbandsliga-Spielerinnen auflief, machte kurzen Prozess. Hagenow ging mit 2:25 und 7:25 unter, Rostock gelang nur ein Punkt mehr (5, 5).

Die von Kerstin Lahaine betreute U14 war von vorn herein mit geringen Erwartungen nach Parchim gefahren. Auf Grund beweglicher Ferientage an den Hagenower Schulen war die Mannschaft auf eine Rumpftruppe von vier Spielerinnen zusammengeschrumpft. Trotzdem hätte es nach der wenig überraschenden Niederlage gegen den Schweriner SC im zweiten Spiel durchaus zu einem Erfolgserlebnis reichen können. Doch viele leichte Eigenfehler verhinderten, dass gegen den SV Warnemünde mehr als ein 15:25 und 20:25 heraussprang. Auch im abschließenden Platzierungsspiel gegen den MSV Pampow blieben die Hagenowerinnen ohne Satzgewinn. Der VC Parchim unterstrich seine gute Nachwuchsarbeit mit einem klaren Finalsieg über die SSC-Mädchen.

SV Hagenow U18: Alice Lahaine, Carlotta Pietz, Dian Seyring, Lea-Marie Dreyer, Marie Herrmann, Lea Marie Mutz, Bente Groth, Paula Rau.

U14: Bente Baumgart, Josefine Brüch, Danae Mäder, Merle Groth.

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