Leichtathletik : Frida sprintet allen davon

Immer wieder ein spannender Moment: Die Stabübergabe von Lioba Prehn auf Jasmin Lüders (in Gelb) klappte, die Hagenower U12-Staffelmädchen liefen auf Platz vier.
Immer wieder ein spannender Moment: Die Stabübergabe von Lioba Prehn auf Jasmin Lüders (in Gelb) klappte, die Hagenower U12-Staffelmädchen liefen auf Platz vier.

Junge Zarrentiner Leichtathletin läuft zum souveränen 50-m-Landesmeistertitel

svz.de von
04. Juli 2018, 23:00 Uhr

Zum Abschluss der diesjährigen Landesmeisterschaftsserie ermittelten im Schweriner Stadion am Lambrechtsgrund die jüngsten Leichtathleten der Altersklassen U10 und U12 ihre Titelträger.

Der TSV Empor Zarrentin, der sieben Starter in die verschiedenen Wettbewerbe schickte, konnte eine zweifache Medaillengewinnerin feiern. Die achtjährige Frida Huth gewann das 50-m-Sprintfinale mit komfortablem Vorsprung. Auch im Weitsprung zeigte sie eine starke Leistung. Landete ihr bester Versuch eine Woche zuvor bei den Kinder- und Jugendsportspielen in Ludwigslust bei 2,93 m, so packte Frida diesmal satte 57 Zentimeter drauf. Ihre 3,50 m waren gleichbedeutend mit Bronze.

Empors weibliche 4x50-m-Staffel in der Altersklasse U10 lief in der Besetzung Pia-Sophie Hohnsbein, Anna Liersch, Nina Dietz und Frida Huth auf den sechsten Platz. Jeweils Siebte im Ballwurf wurden Jolie Semdner (W8) und Vinz Lengert (M9). Da Ergebnisse bis zum achten Platz ausgezeichnet wurden, nahmen sie alle eine Urkunde mit nach Hause. Hanna Tumbrock kam im Weitsprung auf 4,01 m – persönliche Bestleistung.

Der Hagenower SV trat mit sechs jungen Athleten an und heimste zwei Bronzemedaillen ein. Jule Paegel (W11) sprintete über die 50 m in 7,4 sec. auf den dritten Platz, Finley Voigt (M11) erzielte mit 1,41 m das drittbeste Hochsprungergebnis. Mit einer weiteren Medaille hatte Trainer Fred Bahr in der Sprint-Staffel der U12 geliebäugelt. Aber obwohl Maja Pitruschewski, Lioba Prehn, Jasmin Lüders und Jule Paegel ausnahmslos Bestzeiten liefen, reichte es in 28,83 sec. „nur“ zum vierten Platz. Marian Lühr ging über die 800 m an den Start.

Die äußeren Bedingungen waren optimal. Dagegen hakte es organisatorisch an der ein oder anderen Ecke, wie Fred Bahr kritisch anmerkte: „Da muss der Anspruch an eine Landesmeisterschaft ein anderer sein. Das war nicht nur unser, das war der allgemeine Eindruck.“

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