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Lokaler Sport Hagenower Kreisblatt

18. November 2017 | 07:45 Uhr

Saisonbilanz : Einstellig zum Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Fußball-Landesliga West, Teil IV: TSV Empor Zarrentin verkaufte sich als Aufsteiger sehr ordentlich – Wiederholung angepeilt

svz.de von
erstellt am 13.Aug.2014 | 22:07 Uhr

„Dass wir den Klassenerhalt geschafft haben und das sogar auf einem einstelligen Tabellenplatz, damit war über weite Strecken der Hinrunde nicht zu rechnen. Das ist zweifellos ein schöner Erfolg“, fasst Vereinsgeschäftsführer Andreas Lutz die erste Landesliga-Saison des TSV Empor Zarrentin zusammen. Die Mannschaft kam nach 26 Spieltagen auf 30 Punkte und ein Torverhältnis von 38:53 und wurde damit auf Rang neun geführt, was für einen Aufsteiger ein sehr ordentliches Abschneiden ist.

Am Schaalsee ordnet man die eigenen Leistungen sehr realistisch im Kontext eines insgesamt nicht gerade überragenden fußballerischen Niveaus ein. Dem überraschend guten Start mit dem Pokalerfolg gegen den Verbandsligisten SG Roggendorf und dem Auswärtsdreier zum Meisterschaftsauftakt bei der SG 03 Ludwigslust/ Grabow schloss sich eine Durststrecke von sieben sieglosen Spielen an. „Sofort wurden die Unkenrufe laut. Da sieht man’s ja: Nur als Zweiter aufgestiegen – was wollen die in der Landesliga?“, erinnert sich Lutz an die wohl schwierigste Phase, der sich die Empor-Kicker ausgesetzt sahen. Die Mannschaft habe einen enormen Lernprozess durchmachen müssen, sich aus dem Loch aber selbst wieder herausgezogen. Genau dieser Schritt, an dem die Trainer aus seiner Sicht einen großen Anteil hatten, war für den Geschäftsführer die positive Essenz der zurückliegenden Spielzeit. „Die Truppe ist nicht auseinandergebrochen, hat stattdessen eine kleine Erfolgsserie gestartet.“ Und die führte dazu, dass die Zarrentiner auf einem Nichtabstiegsplatz überwinterten und damit ihr erstes Etappenziel erreicht hatten.

Das Auf und Ab, das die Rückrunde kennzeichnete, kam für die Empor-Verantwortlichen wenig überraschend. Wichtig war das Polster, von dem man dank des neuerlichen Erfolges gegen Ludwigslust/Grabow, des torreichen 5:3 gegen Dynamo Schwerin oder auch des fast schon sensationellen Auswärtssieges bei der Reserve von Anker-Wismar zehren konnte. Denn die Rückschläge blieben nicht aus. Nach dem 0:4 in Gadebusch wurde es sogar noch einmal richtig eng. Mit dem Dreier am vorletzten Spieltag (3:1 gegen Parchimer FC) war der Zarrentiner Klassenerhalt dann aber amtlich.

In der Vorbereitung auf die neue Saison galt es, an einigen Stellschrauben zu drehen. Eine unübersehbare Baustelle war die über weite Strecken schlechte Chancenverwertung. Dass der TSV Empor in der Fairnesstabelle auf dem letzten Platz geführt wird, zeigt die allgemeine Disziplin als weiteres Problemfeld auf. „Außerdem müssen wir unsere spielerische Qualität steigern. Nur über Kampf und Einsatz geht es auf Dauer nicht, zumal uns niemand mehr unterschätzen wird.“ Im Zarrentiner Lager rechnet man mit einer noch schwereren zweiten Saison. Oberste Priorität hat wieder der Klassenerhalt. Sollte das ein weiteres Mal einstellig gelingen – umso besser.

Im Mannschaftskader gibt es leichte Veränderungen. Torwart Henrik Dimter wechselt berufsbedingt zum SV Hafen Rostock, Stürmer-Talent Jonas Swenson zum Neu-Verbandsligisten Aufbau Boizenburg. Den umgekehrten Weg geht Sebastian Brandt. Daniel Rotermann kommt von Blau-Weiß Parum neu hinzu. Außerdem setzt man bei Empor auf den Nachwuchs. Neben Adam Reinhardt und Lukas Matha sollen Max Wolschke, Nico Günther und Leroy Rausch, die zuletzt für die A-Junioren des Wittenburger SV auf Torejagd gingen, zum Kader der ersten Mannschaft gehören. Auf der Trainerbank herrscht Kontinuität. Maik Gieraths wird auch in der kommenden Saison von seinem Bruder Jens sowie Timo Bobzin unterstützt. Insgesamt soll Empors Fußballabteilung weiter gestärkt werden. Als wichtigen Schritt in diese Richtung begreift man den Wiedereinstieg einer zweiten Mannschaft. Für die Kreisliga-Truppe zeichnen Guido Turner und Torsten Weißert verantwortlich.

Testspiele TSV Empor Zarrentin

2. August, 15.30 Uhr: Empor – Lübtheener SV

9./10. August: Trainingslager in Krakow

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