Leichtathletik : Eine echte Hausnummer

Starkes Rennen: Pia Herklotz (im gelben HSV-Trikot) lief über die 800 m auf den Bronzerang.
Starkes Rennen: Pia Herklotz (im gelben HSV-Trikot) lief über die 800 m auf den Bronzerang.

Beim Osteepokal der jungen Leichtathleten in Rostock stimmten sowohl die Teilnehmerzahl, als auch das sportliche Niveau

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30. Mai 2018, 23:00 Uhr

Der Ostseepokal in Rostock ist für den Leichtathletik-Nachwuchs längst zu einer großen Nummer geworden. Das bestätigte die 15. Auflage dieser größten Leichtathletikveranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 500 junge Sportler im Alter von acht bis 13 Jahren sorgten für durchgehend große Teilnehmerfelder. Aber nicht nur die Quantität stimmte, auch das Niveau konnte sich sehen lassen. Viele Talente aus dem gesamten norddeutschen Raum nutzten das Sportfest, um sich mit starker Konkurrenz zu messen. Da zu bestehen, wollte schon was heißen. Um das zu unterstreichen, wurden nicht nur die Medaillengewinner, sondern die besten Acht jedes Wettkampfes mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Gut vertreten waren mit neun beziehungsweise zehn Startern die Leichtathletik-Abteilungen von TSV Empor Zarrentin und Hagenower SV. Empors Malte Tiltmann (M12) konnte seine Medaillensammlung um ein silbernes Exemplar erweitern. Mit 4,79 m im Weitsprung fehlten ihm am Ende nur vier Zentimeter zu Gold. Im Ballwurf wurde er Fünfter (48,50 m), im B-Endlauf über 75 m sprintete Malte auf Rang drei. Mattes Lengert (M14) bestätigte seine Hochsprung-Bestleistung von 1,40 m, was gleichbedeutend mit dem fünften Platz war. Über die 800 m lief er als Achter ins Ziel, das 75 m-B-Finale beendete er als Siebter. Leonie Schessner (W13) warf den Ball 38,50 m weit und nahm als Fünftplatzierte ebenso eine Urkunde mit nach Hause wie Jolie Semdner (W8). Die Jüngste im Empor-Team verdiente sich den achten Platz über die 800 m durch einen tollen Kampf auf der Zielgeraden. Die Zarrentiner Farben vertraten außerdem Daria Krüsel (W13), Sunny Zosel (W11), Leni Lack (W12), Letje Groth (W10) und Vinz Lengert (M9). In den abschließenden Staffelwettbewerben belegten Daria, Leonie und Leni gemeinsam mit der Rastowerin Romy Roch über die 4x75 m den zehnten Platz.

Für das herausragende Hagenower Ergebnis sorgte an diesem Tag Pia Herklotz (W13) mit dem Gewinn der Bronzemedaille über die 800 m (2:36,76 min.). Eine sehr gute Zeit lief auch Lioba Prehn (W11), die in 2:44,56 min. Fünfte wurde. Jeweils den siebten Platz in dieser Disziplin erreichten Jonas Wallschläger (M12/2:36,10) und Alica Lühr (W12/ 2:43,74). Siebter wurde auch das 4x50-m-Staffelquartett der U12 in der Besetzung Leonie Boldt, Jasmin Lüders, Lioba Prehn und Jule Paegel. Marian Lühr (M9/ 3:04,41) und Mattes Groß (M12/ 2:37,56) schrammten als Neunte knapp an einer Urkunde vorbei. Charlotte Lenz (W12) landete im B-Endlauf über 75 m auf dem fünften Platz (11,09 sec./Vorlauf 10,98).

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