Leichtathletik : Ein vielversprechender Auftakt

Eine Klasse für sich: Malte Tiltmann beherrschte in seiner Altersklasse die Kugelstoß-Konkurrenz. Fotos: jens herklotz
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Eine Klasse für sich: Malte Tiltmann beherrschte in seiner Altersklasse die Kugelstoß-Konkurrenz. Fotos: jens herklotz

Junge Leichtathleten überzeugen bei westmecklenburgischen Hallenmeisterschaften mit guten Leistungen

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27. November 2018, 23:00 Uhr

Der Leichtathletik-Nachwuchs der Region eröffnete die Hallensaison auch in diesem Jahr mit den westmecklenburgischen Meisterschaften. An zwei Wochenenden maßen sich in der Schweriner Laufhalle die Athleten der Altersklassen U12, U14 und U16. Auf die Jüngsten (U8 und U10) wartete der Kids-Cup. Insbesondere am ersten Wochenende ging es hoch her. Da das traditionelle „Achim-Huth-Sportfest“ in Rostock baubedingt abgesagt werden musste, hatten sich viele Vereine für einen Start in der Landeshauptstadt entschieden. 250 junge Sportler tummelten sich in der Halle. Der veranstaltende Schweriner SC meisterte die organisatorische Herausforderung sehr gut.

Der Hagenower SV schickte zehn Mädchen und zwei Jungen ins Rennen. Für einen gelungenen Auftakt sorgte die weibliche U12-Staffel. die in der Besetzung Leonie Boldt, Maja Pietschruschinski, Lioba Prehn und Jule Paegel über die 4x100 m in 57,50 Sekunden ihren Zeitlauf gewann. Das Quartett von Blau-Weiß Grimmen war im anderen Rennen allerdings noch eine Zehntel schneller (57,40). Auch die Einzelergebnisse der HSVer konnten sich sehen lassen, stellten fast ausnahmslos persönliche Bestleistungen dar. Frieda Huth (W8) lief über 50 Meter zum Sieg (8,15 sec.), Jule Paegel (W11) wurde im Sprint und im Weitsprung (4,23 m) jeweils Zweite. Weitsprung-Silber holte auch Matilda Schorcht (W8/3,48 m). Zu einem spannenden Dreikampf entwickelte sich die Hochsprungentscheidung in der Altersklasse W11. Weil Jasmin Lüders bis dahin alle Höhen im ersten Versuch geschafft hatte, wurde sie mit übersprungenen 1,25 m westmecklenburgische Meisterin. Die Zweit- und Drittplatzierte hatten sich bei gleicher Höhe zuvor Fehlversuche geleistet. Ganz knapp an einer Medaille schrammten Marieke (W7) und Finlay Voigt (M11) vorbei. Marieke fehlte im Weitsprung ein Zentimeter zu Bronze, Finlay sprang genauso hoch wie der Drittplatzierte (1,38 m), hatte aber einen Fehlversuch mehr auf dem Zettel stehen.

Bei den Älteren räumte der HSV vier Titel ab. Malte Tiltmann (M12) gewann den 60-m-Sprint (8,64 sec.) und beherrschte die Konkurrenz in seiner Paradedisziplin, dem Kugelstoßen. Sein weitester Versuch landete bei 10,70 m. Damit wird Malte in seiner Altersklasse in der deutschen Rangliste für 2018 auf Platz vier geführt. Auch Owe Fischer-Breiholz (M14) stand zweimal ganz oben auf dem Treppchen. Neben seinem Sieg über die 800 Meter (2:16,30 min.) lieferte er im Hochsprung eine weitere erstklassige Vorstellung ab. Endstation war erst bei 1,70 m. Da Franjo Franke (Schweriner SC) exakt die gleichen Fehlversuche aufwies, gab es am Ende zwei Sieger. Owe lief zudem die zweitschnellste Zeit über 60 Meter (8,32 sec.). Die westmecklenburgischen Meisterschaften waren einer seiner letzten Wettkämpfe im gelben Hagenower Trikot. Der 14-Jährige wechselt zum Schweriner SC und zu Trainer Thomas Schuldt. Weiteres Edelmetall für den HSV ersprinteten Charlotte Lenz (W12/8,71 sec.) und Mattes Groß (M12/ 8,91 sec.). Komplettiert wurde die gute Medaillenausbeute durch Alica Lühr (W12) und Pia Herklotz (W13). Beide mussten über die 800 m in 2:47,60 min. beziehungsweise 2:44,10 min. nur einer Kontrahentin den Vorrang lassen.

Auch die Leichtathleten des TSV Empor Zarrentin waren erfolgreich unterwegs. Jette Swenson (W12) gewann Kugelstoß-Gold (7,15 m), Laura Knörndel (W12) und Leonie Schessner (W13), wurden im Hochsprung beziehungsweise über 800 m Dritte. Bei den Jungen bewies Mattes Lengert (M13) mit zwei Silber- und drei Bronzemedaillen große Vielseitigkeit. Robin Schumacher (M14) nahm zwei Bronze- und eine Silbermedaille mit nach Hause.

Die meisten Athleten sehen sich schon am Sonnabend wieder, wenn der Kreisleichtathletikverband in Ludwigslust seine Hallenmeister ermittelt.

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