Handball-Verbandsliga : Ein überzeugender Auftritt

Starke Vorstellung: Richard Rinke (M., hier in einem früheren Spiel) war von der gegnerischen Deckung nicht zu stoppen und steuerte zehn Tore zum klaren Hagenower Sieg bei.
Starke Vorstellung: Richard Rinke (M., hier in einem früheren Spiel) war von der gegnerischen Deckung nicht zu stoppen und steuerte zehn Tore zum klaren Hagenower Sieg bei.

Hagenower SV feiert 33:21-Heimsieg. Wittenburger Männer verpassen Punktgewinn beim Tabellendritten.

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15. Januar 2020, 00:00 Uhr

Das war mal eine gelungene Revanche. Die 24:31-Niederlage aus der Hinrunde gegen die SG HB Schwerin-Leezen beantworteten die Verbandsliga-Handballer des Hagenower SV in heimischer Halle mit einem 33:21-Sieg. Basis für den überzeugenden Auftritt war eine geschlossene Teamleistung. So konnten die Hagenower auch das Fehlen mehrerer Stammkräfte kompensieren. Sven Trahms feierte nach mehrjähriger Pause ein überraschendes Comeback.

Mit einer flexibel agierenden Deckung bekam der HSV sofort Zugriff auf den gegnerischen Angriff. Torhüter Michael Struck präsentierte sich von Beginn an hellwach. Selbst in Unterzahl erzielte die Mannschaft drei Treffer und baute die anfängliche 4:1-Führung (8.) zu einem 11:6 aus (22.). Überragend an diesem Tag der zehnfache Torschütze Richard Rinke.

Nach dem 14:10 zur Pause schwächelten die Gastgeber kurzzeitig. Die Schweriner konnten daraus aber kein Kapital schlagen, scheiterten mehrfach an Michael Struck. In seiner besten Phase sorgte der HSV dann für die Vorentscheidung, zog von 15:11 auf 21:11 davon und ließ in der Folge nichts mehr anbrennen. Routinier Andreas Pätzold traf von Außen, Kai Schilling im Konter. Ein auffälliges Spiel machte Johann Völz, der in der Abwehr als offensiver Part den besten Gäste-Spieler an die Kette legte und darüber hinaus selbst zu Toren kam.


Hagenower SV:
Struck, Braun – Rinke (10), Schluck (3), K. Schilling (6), Pätzold (3), Fietkau (3), Völz (3), Ocmancevic (2), Burmeister (2), Trahms (1), F. Bargende, Erler


7m:
HSV (1/1), Schwerin (5/3); Zeitstrafen: HSV (3), Schwerin (1)


Plauer SV – TSG Wittenburg 30:28

Obwohl sich die Wittenburger eigentlich einen Punktgewinn verdient hatten, mussten sie die Heimreise aus Plau mit leeren Händen antreten. Unter dem Strich agierte der Gastgeber im Angriff etwas konzentrierter, und die PSV-Torhüter hatten einen besseren Tag erwischt als ihre Gegenüber.

In der Anfangsphase krankte das Wittenburger Spiel an zu unpräzisen Abschlüssen, die der Plauer Torwart nutzte, um immer wieder Tempogegenstöße einzuleiten. Stand die TSG-Deckung erst einmal, bereitete sie dem Gegner große Probleme. Von einem zwischenzeitlichen 6:11 (22.) arbeiteten sich die Gäste bis zur Pause auf 9:12 heran.

Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Die unnötige Rote Karte gegen Hannes Schmidt (35.) machte insbesondere die Abwehrarbeit nicht leichter. Dennoch hielten die Wittenburger die Partie völlig offen und glichen in der Schlussminute zum 28:28 aus. Am Ende fehlte das nötige Spielglück. Die letzten beiden Tore der Partie erzielte der Plauer SV.

TSG Wittenburg: Pätzmann, Romberg – Langhans (1), Trester (4), Stepan (5), Kolberg, Koberstein, Greskamp (5/2), H. Schmidt (2), Kögler (7/4), Schulz, Jaklin (1)

7m:
Plau (7/6), TSG (6/6); Zeitstrafen: Plau (4); TSG (2+1xRot)

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