Buschreitertag in Valluhn : Dressur, Springen und Geländeritt

Zu den Teilnehmern aus MV an der L-Vielseitigkeit gehört die 15-jährige Paula Fatteicher aus Prebberede, die mit der siebenjährigen Stute Sambia für den Vielseitigkeitsverein Neuendorf reitet.
Zu den Teilnehmern aus MV an der L-Vielseitigkeit gehört die 15-jährige Paula Fatteicher aus Prebberede, die mit der siebenjährigen Stute Sambia für den Vielseitigkeitsverein Neuendorf reitet.

Vielseitigkeit von Pferd und Reiter gefragt / Gastgeber verbucht 113 Nennungen

svz.de von
24. August 2017, 23:59 Uhr

Der Turnierkalender des Reit- und Fahrverein Valluhn nähert sich seinem Jahreshöhepunkt. In den nächsten Tagen stehen am „Valluhner Sack“ die Events Nummer sechs und sieben an. Am Sonnabend gibt es mit einer Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L den sportlichen Jahreshöhepunkt. Eine Woche später folgt am 2. September eine Vielseitigkeitsprüfung Klasse A.

Die Mehrheit der Geländeveranstaltungen in Valluhn sind sogenannte Geländepferdeprüfungen zum „Aufbauen“ junger Vielseitigkeitspferde. Ferner einzelne Stilgeländeritte, bei denen das stilistisch gute und effektive Reiten im Gelände abgeprüft wird. Bei einer Vielseitigkeitsprüfung, auch „Krone der Reiterei“ genannt, werden alle drei klassischen Reitdisziplinen in einer Prüfung vereint. Reiter die in der Dressur Defizite haben können sich kaum Hoffnungen auf vordere Platzierungen machen. In einem Vielseitigkeits-Springparcours passiert eher mal ein Fehler als in klassischen Springprüfungen, weil Vielseitigkeitspferde es gewohnt sind, dass die Hindernisse im Gelände fest sind und sie da schon mal anstoßen können. Herzstück der Vielseitigkeit ist natürlich die Geländeprüfung, in denen die Hindernisse zwar nicht mehr die Maße haben wie in zurückliegenden Jahrzehnten. Dafür werden sie technisch zunehmend anspruchsvoller, so auch in Valluhn.

Die Zahl der Nennungen für den Sonnabend ist auf 113 gestiegen. Das bedeutet, dass die L-Vielseitigkeit in drei Abteilungen geteilt werden muss. Los geht es auf drei Dressurvierecken gleichzeitig bereits um 7 Uhr. Etwas zeitversetzt ab 8 Uhr können die Reiter in ungeordneter Reihenfolge zum Springparcours der Klasse L antreten. Danach wird jedes Pferd einer Gesundheitskontrolle unterzogen, die im Vielseitigkeitssport oberste Priorität hat, damit nur gesunde Pferde an den Start gehen. Um 14 Uhr soll der Geländeritt beginnen. Im Anschluss an die Geländeprüfung findet die Siegerehrung ohne Pferde vor dem Richterturm statt.  



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