Triathlon : Dreikämpfer entern den Schaalsee

Jeder Teilnehmer wird im Ziel von einem farbenfrohen „Empfangs-Komitee“ begrüßt.
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Jeder Teilnehmer wird im Ziel von einem farbenfrohen „Empfangs-Komitee“ begrüßt.

Empor-Triathlon in Zarrentin steuert bei seiner sechsten Auflage am Sonnabend neuen Teilnehmerrekord an – wird 200er-Marke geknackt?

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13. Juni 2018, 23:00 Uhr

Das kann ja heiter werden. Wer im Netz auf die Online-Anmeldung für den 6. Empor-Triathlon schaut, der findet dort ein „ausgebucht“, ergänzt durch den Hinweis: „Es sind noch wenige Startplätze vorhanden, die am Wettkampftag vergeben werden.“ Wettkampftag, das ist der Sonnabend. Und wenn es nach den Voranmeldungen geht, dann läuft alles auf einen neuen Teilnehmerekord hinaus, könnte die 200er-Marke geknackt werden. Entsprechend hoch dürfte es im Freibad am Schaalsee, dem Dreh- und Angelpunkt dieses Jedermannwettkampfes, zugehen.

Wie in den Vorjahren wollen die Organisatoren sowohl Hobbytriathleten, als auch ambitionierte Vereinssportler ansprechen. Los geht es um 10 Uhr mit den Youngstern (Jahrgänge 2007 bis 2010), die sich im Swim&Run über Distanzen von bis zu 200 m Schwimmen und bis zu einem Kilometer Laufen messen. Eine halbe Stunde später ermittelt der Triathlonnachwuchs in den Altersklassen Schüler A und Jugend B (2003 bis 2006) seine Landesmeister. Die 34 Nennungen lassen auf einen heißen Tanz schließen. Für die Jugend A und die Junioren (2001/2002) fällt der Startschuss um 11 Uhr. Sie nehmen den Wettkampf über 500 m Schwimmen, 20 km auf dem Rad und die abschließenden 6,5 Laufkilometer zeitgleich mit den Vereinssportlern auf. In Abwesenheit von Vorjahressieger Dennis Kruse wird der Greifswalder Alexander Au, Zweiter von 2017, als heißer Anwärter auf den Sieg gehandelt. Das größte Feld stellen wieder die Jedermänner (99 Voranmeldungen), die sich gemeinsam mit den Staffelstartern um 11.15 Uhr in die Schaalseefluten stürzen.

Was jetzt noch fehlt, sind neben ansprechenden äußeren Bedingungen – die Wetterprognosen sehen ja gar nicht schlecht aus – gut gelaunte und „anfeuerungswütige“ Zuschauer. Die Kulisse und die familiäre Atmosphäre waren in den vergangenen Jahren immer ein zusätzliches Pfund, mit dem der Empor-Triathlon wuchern konnte.

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