Pferdesport : Die Leinen bestens im Griff

Bei den Vierspännern gingen die Meisterschärpen an Rene Stuhr (l./Pferde) und Rüdiger Schulz (Ponys).
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Bei den Vierspännern gingen die Meisterschärpen an Rene Stuhr (l./Pferde) und Rüdiger Schulz (Ponys).

Gespannfahrer Mecklenburg-Vorpommerns ermittelten in Redefin ihre neuen Hallenlandesmeister

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25. März 2019, 23:00 Uhr

Drei ereignisreiche Wochenenden liegen hinter dem Landgestüt Redefin. Zum Abschluss der diesjährigen Hallen-Landesmeisterschaftsserie ermittelten die Gespannfahrer ihre Titelträger. Da die Meisterschaften „offen“ ausgeschrieben waren, konnten auch Gastfahrer aus anderen Bundesländern begrüßt werden. Insgesamt stellten sich 48 Gespanne in zwei Umläufen dem Hindernisfahren der mittelschweren Klasse mit drei kombinierten Geländehindernissen. Einige der MV-Spitzenfahrer fehlten. Sie konzentrieren sich ganz auf die Freiluftsaison.

Bei den Vierspännern mit Großpferden, der „Königsdisziplin“, holte sich der Sieger von 2017, Rene Stuhr (Plau), den im Vorjahr an Fred Dittberner (Kladrum) eingebüßten Titel mit großem Vorsprung zurück. Dittberner gewann diesmal Silber. Bei den Pony-Vierspännern war Rüdiger Schulz (Neuhof/Poel) einziger Teilnehmer aus MV und damit der logische Goldmedaillengewinner. Der mehrmalige Landesmeister gewann aber auch die Gesamtprüfung vor vier Gaststartern.

Am besten besetzt war mit 19 Teilnehmern die Zweispänner-Konkurrenz der Pferde. Neuer Landesmeister wurde Mathias Engelhard (Kladrum), der Vorjahressieger Christian Hornung-Petit (Woldegk) die Meisterschärpe wegschnappte. Der Titelverteidiger wurde in der Gesamtprüfung Dritter. Lokalmatador Fred Schicketanz, im Vorjahr noch Bronzemedaillengewinner, konnte diesmal nicht in die Entscheidung eingreifen. Was für den Redefiner selbst keine groß Überraschung darstellte. „Ich habe zwei neue Stuten, die sich hier in erster Linie an einen solchen Parcours und an die Atmosphäre gewöhnen sollten“, begründete er seine zwar fehlerfreien, aber doch eher bedächtigen Fahrten. Von den sieben Pony-Zweispännern meisterte Mathias Stump (Wusterhausen) den Parcours am besten und verwies Tobias Kriemann (Katzow) und Udo Haugk (Jarmen) auf die weiteren Medaillenplätze.

Einen Wechsel an der Spitze gab es auch bei den Einspännern. In einer spannenden Entscheidung war Mario Rex (Poel) am Ende drei Sekunden schneller als Titelverteidigerin Ann-Christin Freese (Blowatz).

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