fussball : Die bescheidene Bilanz aufbessern

Den letzten Vergleich dieser beiden Mannschaften entschied die SpVg Cambs-Leezen (in Rot) im Mai in der Hagenower Eisenbahnerstraße mit 2:1 für sich. Morgen will der HSV den Spieß umdrehen.
Den letzten Vergleich dieser beiden Mannschaften entschied die SpVg Cambs-Leezen (in Rot) im Mai in der Hagenower Eisenbahnerstraße mit 2:1 für sich. Morgen will der HSV den Spieß umdrehen.

Landesliga-Trio der Region findet sich aktuell im unteren Tabellendrittel wieder / Verbandsligist Aufbau Boizenburg reist zum Tabellenzweiten

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22. November 2018, 23:00 Uhr

Nach der für die Mehrzahl der Landesfußballer einwöchigen Pokalpause wird am Wochenende der Jahresendspurt eingeläutet. Drei Spieltage stehen bis zur Winterpause noch im Terminplan. Alle Mannschaften sind natürlich bestrebt, sich eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen. Und das bedeutet: fleißig Punkte einsammeln.


Verbandsliga

Die Verbandsliga-Kicker der SG Aufbau Boizenburg (11./14 Punkte) müssen morgen auswärts antreten. Die Reise hat es in sich. Es geht zum SV Pastow, der aktuell als Tabellenzweiter die vor Saisonbeginn ausgesprochene hohe Wertschätzung der Konkurrenz voll bestätigt. Bei einem Blick in die Statistik fällt eine Zahl besonders ins Auge. Die Pastower haben in ihren 13 Punktspielen erst sechs Gegentreffer kassiert, was für eine bärenstarke Defensive spricht und von der Aufbau-Elf eine hohe Effektivität fordert. Die sich voraussichtlich nicht gerade häufenden Chancen gilt es konsequent zu nutzen. Aber auch offensiv haben die Gastgeber mit 35 erzielten Toren einiges zu bieten. Dementsprechend ist in der Abwehr ebenfalls höchste Konzentration gefragt. Was die Boizenburger Mannschaft in puncto Einsatzwille und Kampf zu leisten im Stande ist, hat sie sowohl bei der unglücklichen 0:1-Niederlage in Schwerin, als auch zuletzt beim 2:2 gegen den TSV Bützow bewiesen, als man die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl bestreiten musste. Diese Tugenden gilt es in jedem Fall zu bestätigen.

Landesliga West

Dass der Hagenower SV (12./17) in der Tabelle auf den zwölften Platz abgerutscht ist, ist angesichts der geringen Abstände im Mittelfeld – bis zum siebtplatzierten PSV Wismar sind es nur zwei Punkte – kein Drama, macht aber doch deutlich, wie wichtig das anstehende Heimspiel gegen die SpVg Cambs-Leezen (9./18) ist. Als vordergründiges Saisonziel haben die Hagenower ausgegeben, sich aus jeglichem Abstiegskampf heraushalten zu wollen. Der Sieg gegen einen direkten Konkurrenten würde in jedem Fall gut tun. Da beide Mannschaften nicht nur rein tabellarisch eng beieinander liegen (Torverhältnis HSV 23:25, Cambs-Leezen 26:27), könnte es auf eine umkämpfte Partie hinauslaufen.

Die SG 03 Ludwigslust/ Grabow (14./9) hat im bisherigen Saisonverlauf schon so einige Nackenschläge einstecken müssen. Für den nächsten sorgt der Ausfall von Lasse Baerwinkel. Der Mannschaftskapitän hat sich bei der 1:3-Niederlage in Parchim einen Außenbandriss zugezogen. Damit nicht genug. Das 0:0 gegen den Doberaner FC wurde jetzt mit 3:0 für Doberan gewertet. Die SG 03 hatte einen Formfehler begangen, der nach Protest des Gegners den gewonnenen Punkt kostet. Ein eingesetzter Spieler stand nicht im Spielberichtsbogen. „Wir müssen nach vorne gucken und uns erst einmal in die Winterpause retten“, sieht Rene Schwarz die missliche Lage vor dem Gang zum FC Mecklenburg Schwerin II (11./17) pragmatisch. Der SG 03-Trainer hofft, dass seine Mannschaft von der Tatsache profitieren kann, dass es beim Gegner derzeit auch nicht sonderlich rund läuft. Nach gutem Start ist der Aufsteiger seit sechs Spielen ohne Sieg, hat seine letzten vier Partien alle verloren.

Sogar noch finsterer als bei der SG 03 sieht es aktuell für den SV Blau-Weiß Polz (15./7) aus. Ganze sieben Punkte stehen auf der Habenseite. „Das ist fraglos eine mehr als nur enttäuschende Zwischenbilanz.“ Um aus dem Tief herauszukommen, müsse man zumindest erst einmal die Heimspiele effektiver gestalten. Am besten wäre es, gleich morgen damit anzufangen, wenn der PSV Wismar (7./19) im Waldstadion aufläuft. „Ohne Zweifel ein starker Gegner, aber keine Übermannschaft.“ Jeder Spieler müsse an die Leistungsgrenze gehen und so seinen Teil zur nötigen Geschlossenheit beitragen. „Wir haben schon so viele Geschenke verteilt. Damit muss Schluss sein. Und sollte es spielerisch nicht so laufen, müssen wir den Gegner eben niederkämpfen.“

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