fussball : Den Heimvorteil nutzen

Im Hinspiel besiegelte ein Kopfball von Jonas Holtkamp (r.) die Polzer 0:1-Niederlage in Lübz. Morgen wollen die Blau-Weißen den Spieß umdrehen.
Im Hinspiel besiegelte ein Kopfball von Jonas Holtkamp (r.) die Polzer 0:1-Niederlage in Lübz. Morgen wollen die Blau-Weißen den Spieß umdrehen.

Die vier höherklassigen Fußball-Mannschaften der Region laufen morgen ausnahmslos zu Hause auf

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04. April 2019, 23:00 Uhr

Die Motivation für die Verbandsliga-Fußballer der SG Aufbau Boizenburg (11./24 Punkte) liegt vor dem morgigen Heimauftritt gegen die Mannschaft des FC FK René Schneider auf der Hand. Das Hinspiel endete für die Boizenburger mit einer 0:8-Blamage. „Wiedergutmachung ist angesagt, ganz klar“, brauchte Aufbau-Trainer Alexander Lamer nicht viele Worte zu verlieren. „Außerdem wollen wir unseren Fans mal wieder ein gutes Fußballspiel zeigen.“ Die Grundform stimme. Man müsse das nur anders abrufen, als das zuletzt der Fall gewesen sei. Bei einem Sieg zieht Aufbau nach Punkten mit den Rostockern gleich. Genau das ist natürlich das Ziel.


Landesliga West

Das Duell zwischen dem SV Blau-Weiß Polz (14./18) und dem Lübzer SV (13./20) zählt schon zu den Dauerbrennern im regionalen Fußball. Die Spiele waren oft umkämpft, die Ausgänge eng. Diesmal kribbelt es besonders. Beide Teams spielen gegen den Abstieg. Als weitere Gemeinsamkeit konnten die Polzer und ihr Gegner in der Vorwoche im fünften Anlauf den ersten Sieg des Jahres einfahren. Es dürfte also auf die Tagesform ankommen. Vielleicht liefert ja auch das heimische Waldstadion den entscheidenden Vorteil zu Gunsten von Blau-Weiß.

Mit einem Tabellennachbarn bekommt es auch der Hagenower SV (9./28) zu tun, der die zweite Mannschaft des FC Mecklenburg Schwerin (10./26) zu Gast hat. „Wir wollen in den nächsten Spielen die nötigen Punkte sammeln, um unsere Einstelligkeit abzusichern“, gibt Dirk Hoffmann als Zielrichtung vor. Der HSV-Trainer hofft, endlich die personelle Durststrecke hinter sich lassen zu können. Gesperrte und verletzte Spieler kehren zurück. Damit sollte der Kader die ein oder andere Alternative bieten, „um gegen Gegner auf Augenhöhe zu zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind.“

Bei der SG 03 Ludwigslust/Grabow (15./17) muss schon alles passen, wenn es gegen den FC Schönberg (1./51) zu einer Überraschung reichen soll. „Wir wollen versuchen, dem Gegner den Schwung zu nehmen.“ SG 03-Trainer Rene Schwarz erwartet einen Tabellenführer, der bestrebt sein wird, von Beginn an den Ton anzugeben. Die Anfangsphase schadlos überstehen und dann schauen, was nach vorne geht. So soll die taktische Ausrichtung aussehen. Verzichten muss Schwarz auf Boris Baerwinkel. Erst zur Rückrunde nach langer Verletzung wieder fit geworden, fällt der junge Stürmer mit Bänderriss im Fuß jetzt erneut für sechs Wochen aus.

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