fussball : Den ersten Dreier eingefahren

Auf dem Weg zum möglichen 3:0: Enrico Grewe hatte den Parchimer Torwart schon aussteigen lassen. Doch dann wurde der Winkel zu spitz, der Ball landete am Außennetz.
Auf dem Weg zum möglichen 3:0: Enrico Grewe hatte den Parchimer Torwart schon aussteigen lassen. Doch dann wurde der Winkel zu spitz, der Ball landete am Außennetz.

Fußball-Landesliga: Hagenower SV setzt sich zum Auftakt nach holprigem Beginn mit 2:0 gegen den SC Parchim durch

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24. Februar 2019, 23:00 Uhr

Einstieg geglückt: Die Landesliga-Fußballer des Hagenower SV haben mit dem 2:0-Sieg gegen den SC Parchim einen guten Start aus der Winterpause hingelegt. Nach einer etwas holprigen ersten Halbzeit war es am Ende ein verdienter Erfolg.

Es dauerte gerade einmal fünf Minuten bis zum ersten Aufreger. Parchims Bastian Luther-Schlenker zog in den Strafraum und kam zu Fall. Während die Gäste lautstark Elfmeter forderten, sah man die Sache auf der Hagenower Bank ganz anders: „Der hat sich doch einfach fallen lassen.“ Sei’s drum. Der Schiedsrichter ließ das Spiel weiterlaufen. In der Anfangsphase offenbarte die HSV-Defensive einige Abstimmungsprobleme, ließ dem Gegner gerade bei langen Bällen zu viel Platz. So konnte Luther-Schlenker relativ unbedrängt flanken und fand am langen Pfosten gleich zwei freie Mitspieler. Leo Krüger traf aus kurzer Distanz den Pfosten (14.). Wenig stand Luther-Schlenker vor dem Tor mutterseelenallein, brachte aber nur ein Kopfbällchen zu Stande (17.). Auf Hagenower Seite war lediglich eine perfekte Weiterleitung von Felix Greitens in den Lauf von Enrico Grewe zu notieren. Der verzog knapp (19.). Die Partie plätscherte so vor sich hin. Bis fast mit Halbzeitpfiff die Führung für die Heimelf fiel. Es war in der Entstehung wohl eher ein Zufallsprodukt. Von Enrico Grewe gelangte der Ball über ein Parchimer Abwehrbein und den Kopf von Christian Tügel zu Danilo Grewe, der per Kopfball-Bogenlampe das 1:0 markierte (45.).

Wie schon zu Spielbeginn gehörte auch die erste Szene nach Wiederanpfiff den Parchimern. Der notgedrungen als Stürmer eingesetzte etatmäßige SCP-Torwart Steven Auras verpasste den Ball und den möglichen Ausgleich nur um Fußbreite (47.). Auf der anderen Seite hätte ein krasser Schnitzer fast zum 2:0 geführt. Von einem unmotivierten Fehlpass profitierend, wackelte Martin Wojatzky seinen Gegenspieler aus, scheiterte aber am glänzend reagierenden Marco Westphal (56.). Zehn Minuten später musste der Parchimer Keeper den Ball dann doch ein zweites Mal aus dem Netz holen. Ein Flachschuss von Niklas Kanter setzte tückisch auf und passte genau unten rechts ins Eck (66.).

Das 2:0 kam einer Vorentscheidung gleich. Bei den Parchimern, die personell nach Aussage von Trainer Andreas Nath „auf der letzten Rille liefen“, ging kräftemäßig nicht mehr viel. Die Hagenower Kontermöglichkeiten häuften sich. Es fehlte den Gastgebern aber an der nötigen Konsequenz, um das Ergebnis weiter auszubauen.

Für HSV-Trainer Dirk Hoffmann spiegelte das Spiel einen typischen Start aus der Winterpause wider: „In der ersten Halbzeit haben wir stellenweise ein bisschen fahrlässig agiert. Da hatte Parchim die besseren Chancen. Mir war aber klar, dass wir mit zunehmender Spieldauer mehr zuzusetzen haben würden. Am Ende müssen wir mehr Tore machen – die Betonung liegt auf müssen.“

Hagenower SV: Brall – Bach (82. Lüth), Brockmöller, Homberger, Vulic, Tügel, Greitens (75. Konrad), E. Grewe, Wojatzky, D. Grewe, Kanter (88. Jessel)

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