handball : Den Bock endlich umgestoßen

Die Hagenower (in Rot) zogen ab Mitte der ersten Halbzeit ein variables Angriffsspiel auf. Hier lässt HSV-Spielmacher Richard Rinke (Nr. 10) den Plauer Blockversuch ins Leere laufen.
Die Hagenower (in Rot) zogen ab Mitte der ersten Halbzeit ein variables Angriffsspiel auf. Hier lässt HSV-Spielmacher Richard Rinke (Nr. 10) den Plauer Blockversuch ins Leere laufen.

Nachdem die Handballer des Hagenower SV lange auf einen Sieg in Plau warten mussten, gelang ihnen ein überzeugender 29:25-Erfolg

23-11441961_23-66107388_1416392027.JPG von
04. Februar 2019, 23:00 Uhr

Zum letzten Auswärtsspiel der Punktspielrunde mussten die Verbandsliga-Handballer des Hagenower SV in Plau antreten. Nachdem es dort in den vergangenen Jahren nie etwas zu holen gab, wollten sie den Bock endlich umstoßen. Und das gelang, mit einem souveränen 29:25-Sieg. Andreas Pätzold und Mathias Thiel, die den verhinderten Joachim Tügel auf der Trainerbank vertraten, hatten die Mannschaft sehr gut eingestellt.

In der Anfangsphase deutete noch wenig auf einen Hagenower Erfolg hin. Die Angriffe wurden zu schnell abgeschlossen, die Deckung begann zu statisch. Anders der Plauer SV, der schnell mit 6:2 führte, sich auch durch eine gegnerische Auszeit nicht beirren ließ und den Vorsprung weiter ausbaute (8:2/13.). Personelle Veränderungen und Umstellungen leiteten den Umschwung ein. Mathias Pötzsch stabilisierte die Deckungsmitte, Bastian Brink setzte im Angriff neue Akzente. Vier HSV-Tore in Folge ließen den Rückstand auf 10:11 schmelzen (26.). Wenig später schloss Pötzsch einen Konter zum 12:12 ab (30.).

Den letzten Treffer der ersten Halbzeit erzielten fast mit der Pausensirene zwar die Gastgeber. Doch die Hagenower machten nach dem Seitenwechsel da weiter, wo sie aufgehört hatten. Per Doppelschlag sorgte Richard Rinke innerhalb weniger Sekunden für eine 18:15-Führung (36.). Zum wichtigen Faktor wurde jetzt auch Torhüter Christian Braun, der sich immer mehr zu steigern wusste und am Ende unter anderem fünf der insgesamt elf Plauer Siebenmeter pariert hatte. Mannschaftliche Stärke präsentierte der HSV zudem bei den fünf zu überstehenden Zeitstrafen. Alle Unterzahlsituationen konnten positiv gestaltet werden.

Plau versuchte viel und gab sich lange nicht geschlagen. Doch die Gäste hatten immer eine Antwort parat. Und spätestens als Spielmacher Richard Rinke das 27:22 erzielte (57.), war die Partie entschieden.

Am 23. Februar präsentieren sich die Hagenower noch einmal vor heimischem Publikum – gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Neukloster. Der Sieg in Plau hatte einen weiteren positiven Effekt. Dem HSV ist die Teilnahme an den Spielen um die Plätze 7 bis 12 nicht mehr zu nehmen. In dieser Runde geht es gegen die „Ost“-Teams, die in ihrer Staffel auf den Plätzen 4 bis 6 gelandet sind, jeweils in Hin- und Rückspiel. Das bedeutet, die Fans dürfen sich ab Anfang März auf drei weitere Auftritte ihrer Mannschaft in der Otto-Ibs-Halle freuen.


Hagenower SV:
Braun, M. Thiel – Rinke (4), Schluck (5), Schomann (2), Stattkus (1), Pötzsch (4), Koch (6/2), Brink (3), Holgerson, Höhn, Burmeister (2), K. Schilling (2), Erler


7m:
Plau (11/6), HSV (3/2); Zeitstrafen: Plau (0), HSV (5)

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen