futsal : Das Bällchen rollte nicht schlecht

Futsal-„Action“: Durch ihren 3:1-Sieg gegen die SG 03 Ludwigslust/Grabow (in Schwarz) machten die A-Junioren des Hagenower SV den Einzug in die Landesmeisterschafts-Endrunde perfekt.
Futsal-„Action“: Durch ihren 3:1-Sieg gegen die SG 03 Ludwigslust/Grabow (in Schwarz) machten die A-Junioren des Hagenower SV den Einzug in die Landesmeisterschafts-Endrunde perfekt.

A- und B-Junioren-Fußballer boten bei Vorrunden zur Futsal-Landesmeisterschaft in Hagenow ansehnliche Leistungen

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17. Dezember 2018, 23:00 Uhr

Während die jungen Kreis-Kicker am Wochenende bereits ihre neuen Hallenmeister ausspielten, standen auf Landesebene die ersten Vorrundenturniere an. In der Hagenower Otto-Ibs-Halle ging es für fünf A-Junioren- und sechs B-Junioren-Teams an zwei Tagen um die Qualifikation für die Futsal-Endrunden.

Bei den A-Junioren blieben große Überraschungen aus. Das Rennen in dieser Vorrunden-Staffel II machte der in der Meisterschaft noch verlustpunktfreie Verbandsliga-Tabellenführer MSV Pampow vor dem Hagenower SV. Beide Mannschaften bleiben damit in der Verlosung, wenn am 28. Dezember in Rostock-Marienehe in einem Achterturnier der Landesmeister ausgespielt wird. Die Pampower schwächelten nur beim 2:2 im direkten Vergleich mit dem Landesliga-Zweiten ein wenig, gestalteten ihre übrigen Spiele souverän und ließen das „Bällchen“ beim 6:2 (Neumühler SV), 7:0 (SG 03 Ludwigslust/Grabow) und 5:0 (FC Rastow) richtig gut laufen. „Wir hatten ein Weiterkommen gar nicht so in der Planung. Eigentlich war Pause angesagt, aber jetzt haben sich die Jungs das selber eingebrockt. Wir werden das beste daraus machen“, kommentierte MSV-Trainer Gerhard König mit einem Schulterzucken. Wie die Pampower setzten auch die Hagenower auf ein junges Team. Die Lokalmatadoren taten sich etwas schwerer. Ihr Weiterkommen stand erst mit dem 3:1-Sieg gegen den Liga-Rivalen SG 03 Ludwigslust/Grabow im vorletzten Turnierspiel fest. „Man merkt, dass sich die Vereine immer mehr mit Futsal beschäftigen. Das spiegelt sich einerseits in größerer Resonanz und Spielfreude wider und sorgt andererseits dafür, dass es kaum noch Diskussionsbedarf gibt“, zeigte sich Olaf Kettner zufrieden – auch mit dem zügigen Turnierablauf. Der stellvertretende Jugendausschuss-Vorsitzende des Landesfußballverbandes und Pokal-Verantwortlicher für den Nachwuchsbereich hatte gemeinsam mit Torsten Schwart organisatorisch den Hut auf.

Schwart, ebenfalls Jugendausschussmitglied, war einen Tag später auch bei der Vorrunde IV der B-Junioren als Turnierleiter im Einsatz. „Es ging sogar noch einen Tick schneller zu als am Vortag“, stufte der Staffelleiter der Ospa-Ligen das Niveau als sehr ordentlich ein. Der FC Mecklenburg Schwerin gab sich keine Blöße, marschierte mit fünf Siegen durch. Den einzigen Gegentreffer kassierte der Verbandsligist in seinem ersten Spiel, beim 2:1 gegen den Hagenower SV. Dass das zweite Ticket für die am 29. Dezember in Grimmen ausgetragene Endrunde an die SG Zarrentin/Gudow/Seedorf ging, war allerdings nicht zu erwarten. Immerhin gab der frischgebackene Kreismeister den Verbandsligisten SG 03 Ludwigslust/Grabow und FC Schönberg sowie dem Landesliga-Zweiten SC Parchim nach spannendem Turnierverlauf das Nachsehen. Die Spielgemeinschaft vom Schaalsee kassierte nur eine Niederlage (0:2 gegen den FCM), überzeugte durch taktische Disziplin und hohe Effektivität, wie drei 1:0-Siege und ein 1:1 beweisen. „Das war ein mannschaftlich geschlossener, cleverer Auftritt. Am starken Torwart haben sich die meisten Gegner die Zähne ausgebissen“, urteilte Schwart. Der Turnierleiter sprach von einer „super Fairness“ und einem würdigen Austragungsort. „Die Hagenower machen das richtig gut – so wünscht man sich das.“

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