pferdesport : Comeback wie aus dem Bilderbuch

Nach langer Zwangspause führte sich Jörg Möller mit Casado (hier in einem früheren Springen) gleich wieder gut ins Turniergeschehen ein. Das Duo gewann in Neustadt den Großen Preis.
Nach langer Zwangspause führte sich Jörg Möller mit Casado (hier in einem früheren Springen) gleich wieder gut ins Turniergeschehen ein. Das Duo gewann in Neustadt den Großen Preis.

Garlitzer Springreiter Jörg Möller gewinnt nach sechsmonatiger Verletzungspause in Neustadt-Dosse den Großen Preis

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26. November 2018, 23:00 Uhr

Ein besseres Comeback hätte sich Jörg Möller kaum wünschen können. Nach sechsmonatiger verletzungsbedingter Zwangspause präsentierte sich der Springreiter aus Garlitz beim Hallenturnier in Neustadt-Dosse auf Anhieb wieder in guter Form. Das unterstrich er unter anderem mit dem Gewinn des Großen Preises.

Zu der dreitägigen Veranstaltung hatte es insgesamt 27 Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern ins benachbarte Brandenburg gezogen. Sie feierten sechs Siege und brachten 61 Preisschleifen mit nach Hause. Der Große Preis, ein Springen der schweren Klasse, bildete den Abschluss des Turniers. Neun der 38 Starterpaare zogen dank fehlerfreier Ritte im Umlauf in die Siegerrunde ein. Lokalmatador Heiko Brehmer eröffnete die Entscheidung mit einer weiteren Nullrunde und gab als zu schlagende Zeit 37,14 Sekunden vor. Die sollten am Ende zum zweiten Platz reichen. Nur der direkt folgende Jörg Möller war mit dem 9-jährigen Casado noch schneller (34,36 sec.). Der zweite Mecklenburger im Finalfeld, Danny Schröder (Hof Redentin), blieb auf Crawallo BS ebenfalls fehlerfrei und wurde in 37,55 Sekunden Dritter. Alle, die danach in den Parcours einritten, kamen nicht mehr an dieses Trio heran.

Schon am Vortag, im Championat, war Möller nahe dran am S-Sieg. Mit Lion Cor ordnete er sich auf dem dritten Platz ein, musste nur Christof Kauert (Schönebeck) auf San Chano und Turnierleiter Max-Hilmar Borchert auf Cent-blue den Vortritt lassen. Zwei weitere Platzierungen mit Cora beziehungsweise Casablanca in einem M- und einem L-Springen komplettierten den gelungenen Auftritt. „Ich staune selbst, dass es sofort wieder so gut läuft. Schon in der vergangenen Woche hatte ich ja an gleicher Stelle zwei S-Platzierungen. Meine Frau und unserer Bereiter haben die Pferde aber auch sehr gut weiter trainiert“, wusste der Garlitzer, dass die überzeugenden Leistungen seiner Pferde nicht von ungefähr kamen.

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