fussball-landespokal : Chance aufs Achtelfinale nutzen

Top-Torjäger: Pampows Johannes Ernst (in Grün, hier gegen den Rostocker FC) hat in Meisterschaft und Pokal bereits 15 Tore erzielt und will morgen auch in Bentwisch zuschlagen, um sein Team ins Achtelfinale zu schießen.
Top-Torjäger: Pampows Johannes Ernst (in Grün, hier gegen den Rostocker FC) hat in Meisterschaft und Pokal bereits 15 Tore erzielt und will morgen auch in Bentwisch zuschlagen, um sein Team ins Achtelfinale zu schießen.

Landesklassen-Fußballer des TSV Empor Zarrentin wollen in Trinwillershagen eine Runde weiter / Pampower vor FSV Bentwisch gewarnt

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11. Oktober 2018, 23:00 Uhr

Wenn am Montagabend Box-Profi Jürgen Brähmer im Vereinsraum des FC Mecklenburg Schwerin als Glücksfee für die Ziehung des Achtelfinales im Fußball-Landespokal fungiert, dann möchte sich der TSV Empor Zarrentin als eines von 16 verbliebenen Teams in Kugelform in der Lostrommel wiederfinden. Voraussetzung ist, das die Schaalseestädter die dritte Runde überstehen, die an diesem Wochenende ausgespielt wird. Mit dem erhofften Heimspiel hat es für den Tabellensechsten der Landesklasse IV nicht geklappt. Die Mannschaft geht auf Reisen, muss am Sonntag bei Rot-Weiß Trinwillershagen antreten.

Es könnte ein Duell auf Augenhöhe werden. Auch die Rot-Weißen spielen in der Landesklasse. Ein Zahlen-Vergleich lässt den Gastgeber, mal abgesehen vom Heimvorteil, als leichten Favoriten erscheinen. Trinwillershagen führt die Tabelle der Staffel I auf Grund des besseren Torverhältnisses vor zwei punktgleichen Teams an. Sechs Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage lautet die bisherige Bilanz. Bis zum vergangenen Wochenende war die Mannschaft noch ungeschlagen. Dann setzte es zu Hause ein 1:3 gegen den SV Barth. Dass man drei Gegentreffer in einem Spiel kassierte, war ungewöhnlich, steht doch nach acht Spieltagen ein durchaus beeindruckendes Torverhältnis von 24:6 zu Buche.

Was die Offensivqualitäten betrifft, brauchen sich die Zarrentiner nicht zu verstecken. Auch sie haben bereits 24-mal eingenetzt. Im Abwehrbereich weist die Statistik allerdings deutlich Unterschiede aus. Der hat sich nämlich als Achillesferse im Empor-Spiel entpuppt. Satte 21-mal musste der Zarrentiner Keeper schon hinter sich greifen. „Wenn wir da bestehen wollen, müssen wir defensiv ganz anders auftreten, ohne Frage“, betont Empor-Geschäftsführer Andreas Lutz. Man werde sich aber sicher nicht nur hinten reinstellen. „Wir wollen in die nächste Runde, ist doch klar.“ Das Weiterkommen ist nicht nur wegen der Prämie, die der Landesfußballverband ab dem Achtelfinale an alle im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften vergibt, reizvoll. Zusätzlich lockt die Aussicht auf einen attraktiven Gegner.

Zum Aufeinandertreffen zweier Tabellenführer kommt es in Bentwisch. Der gastgebende FSV als Nummer eins der Landesklasse III fordert den MSV Pampow heraus. Dass der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Verbandsliga als klarer Favorit einzustufen ist, steht außer Frage. Aber die Pampower sollten gewarnt sein. In der zweiten Pokalrunde musste an gleicher Stelle die TSG Neustrelitz als Oberligist nach einem 0:1 die Segel streichen.

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