handball : Ausgleich mit dem Schlusspfiff

Mit hohem Tempo versuchten die Wittenburger (in Schwarz, hier Tilo Techam) die gegnerische Deckung auseinanderzuziehen und sich Lücken zu erarbeiteten.
Mit hohem Tempo versuchten die Wittenburger (in Schwarz, hier Tilo Techam) die gegnerische Deckung auseinanderzuziehen und sich Lücken zu erarbeiteten.

Handball-Verbandsliga Männer: TSG Wittenburg nimmt einen Punkt aus Rostock mit / Hagenower SV verliert beim Tabellenführer

23-11441961_23-66107388_1416392027.JPG von
27. März 2019, 23:00 Uhr

Nach der unfreiwilligen Spielpause – die SG Uni Greifswald/Loitz II war nicht angetreten – ging es für die Verbandsliga-Handballer der TSG Wittenburg zur HSG Uni Rostock. Dank eines Tores mit Ablauf der Spielzeit erreichten die Wittenburger ein 25:25 und nahmen einen Punkt mit.

Von Anfang an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die TSG-Deckung sorgte in Kombination mit dem Torwart für ein solides Abwehrspiel und machte dem Gegner das Torewerfen schwer. Dass es trotzdem nicht zu einer eigenen Führung reichte, lag an den vielen Unzulänglichkeiten im Angriff. Zum Ende der ersten Halbzeit schlichen sich zudem technische Fehler ein. Und so hieß es zur Pause 12:9 für Rostock.

Auf Grund deutlich verbesserter Aktionen aus dem Rückraum war der Rückstand nach dem Seitenwechsel schnell aufgeholt. Ab dem 13:13 (35.) wurde es auf beiden Seiten ein zähes Ringen um jedes Tor. Das Spiel wurde zunehmend härter, viele Zeitstrafen und Siebenmeter waren die Folge. Kurz vor Schluss, beim Stand von 25:24, unterbanden die Gastgeber einen letzten Wittenburger Angriff. Es verblieben drei Sekunden. TSG-Trainer Ludger Schmidt wies seine Mannen an, eine Mauer für Philipp Kögler zu stellen. Der sprang ab und traf – 25:25.

TSG Wittenburg: Langhans, Romberg, Trester (1), Koberstein (2), Kögler (10), Widdrus, Greskamp (6/2), Heckmann (4), Techam (1), W. Schmidt (1)
7m: Rostock ((5/5), TSG (3/2); Zeitstrafen: Rostock (5), TSG (4)


HSV Waren – Hagenower SV 25:18

Zum vierten Spiel der Platzierungsrunde musste der Hagenower SV beim verlustpunktfreien Tabellenführer HSV Waren antreten. Dass gleich vier Rückraumspieler fehlten, machte es nicht leichter. Vor diesem Hintergrund war eine Niederlage in dieser Höhe keine Überraschung.

Den letztlich entscheidenden Rückstand fingen sich die Hagenower schon in der Anfangsphase ein. Unter anderem führten zwei vergebene Siebenmeter dazu, dass die Gäste früh mit 2:8 (15.) ins Hintertreffen gerieten. Der HSV ließ gleich reihenweise gute Chancen aus und kam in der ersten Halbzeit gerade einmal zu fünf Toren. Nach 30 Minuten hieß es 12:5 für Waren.

In der zweiten Halbzeit gingen die Hagenower etwas konsequenter zu Werke. Die Abwehr kämpfte, Michael Struck parierte etliche Bälle und vorne wurde nicht mehr so viel „gesündigt“. Dadurch konnte der Abstand konstant gehalten werden. Um eine Aufholjagd zu starten, hätte es allerdings einer stärkeren Phase ohne Gegentore bedurft. Waren brachte das Spiel über die Stationen 18:12 (45.) und 22:16 (52.) sicher nach Hause.

Im letzten Heimspiel der Saison hat der HSV am Sonnabend die SG Uni Greifswald/ Loitz II zu Gast.


Hagenower SV:
Struck, Braun – Schomann (1), Koch (3), Erler (1), Höhn, K. Schilling (1), Holgerson (2), F. Schilling (2), Fietkau (3), Pätzold (2), R. Thiel (3)


7m:
Waren (5/2), HSV (6/3); Zeitstrafen: Waren (1), HSV (3)

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen