Pferdesport : Auf DM-Niveau gemessen

Mit vollem Einsatz: Christin Wascher und ihre Queen Waltraud (hier bei einem früheren Turnier) gaben auch bei den deutschen Meisterschaften alles.
Mit vollem Einsatz: Christin Wascher und ihre Queen Waltraud (hier bei einem früheren Turnier) gaben auch bei den deutschen Meisterschaften alles.

Reitsporttalente aus MV starteten bei den deutschen Jugendmeisterschaften in München

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11. September 2018, 23:00 Uhr

Für die deutschen Nachwuchsreiter schlug am Wochenende in München-Riem eine große Stunde. Sie ermittelten in verschiedenen Altersklassen ihre deutschen Meister 2018 in Dressur, Springen und Voltigieren. Da durften die Talente aus Mecklenburg-Vorpommern natürlich nicht fehlen.

Bei den Jungen Reitern maßen sich im Springparcours die besten 46 ihrer Zunft. In den Prüfungen der schweren Klasse wusste Christoph Maack (RSV Kirch-Mummendorf) mit Dyleen zu überzeugen. Das Duo erreichte mit 15,68 Punkten einen tollen achten Platz. Christin Wascher vom Reit- und Fahrverein Redefin kam mit ihrem Paradepferd Queen Waltraud auf 27,43 Punkte, was gleichbedeutend mit Rang 16 war. Der Titel ging nach Schleswig-Holstein, an Sven Gero Hünicke (4,66 Punkte).

In der Altersklasse der Junioren landete Lilli Plath (RFSV Insel Poel) im Springen mit Wielka auf Platz 20. Im stark besetzten Feld verpasste Rica Marlene Scholz (PSV Phoenix) den Sprung ins Finale, belegte mit Can do am Ende Platz 46. Bemerkenswert: Max Haunhorst (Weser-Ems) konnte den im Vorjahr gewonnenen Titel erfolgreich verteidigen. Er blieb mit Chaccara in allen Wertungsprüfungen fehlerfrei. Bei den Children vertrat Tessa Leni Thillmann (RFV Gadebusch) die Farben der MV-Springreiter und tat das auf 3Q Qadira als 17. (20 Punkte) ebenfalls mehr als ordentlich. In der Pony-Dressur sprang die überwiegend in der Vielseitigkeit reitende Marie Burlein (RFV Valluhn) für ihre verletzungsbedingt fehlenden Mitstreiterinnen ein.

Reichlich Grund zum Jubeln gab es im Lager der Voltigierer. Alina Roß (Userin/Mecklenburgische Seenplatte) lieferte sich in der Junioren-Konkurrenz einen hoch spannenden Zweikampf mit Fabienne Nitkowski. Am Ende sprach der Wimpernschlag von gerade einmal 0,07 Punkte für die Rheinländerin, Roß wurde auf San Zero deutsche Vizemeisterin. Als Longenführerin zeichnete sich Marion Schulze aus. Alina Roß wurde sogar noch ein zweites Mal mit Silber ausgezeichnet, und zwar im Gruppenvoltigieren, wo sie mit dem Team Krumcke I aus Sachsen-Anhalt antrat.

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