radsport : Auf dem Rad die Alpen bezwungen

Das ist keine Fotomontage! Auf den letzten Metern zum Timmelsjoch (2509 m hoch), dem höchsten Punkt der 2. Etappe und zugleich der gesamten Tour, fanden Cliff Paulisch (l.) und Axel Schön (2.v.l.) neben kämpfenden Mitstreitern auch tierische Leidensgenossen an ihrer Seite. Fotos: marathonfoto
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Das ist keine Fotomontage! Auf den letzten Metern zum Timmelsjoch (2509 m hoch), dem höchsten Punkt der 2. Etappe und zugleich der gesamten Tour, fanden Cliff Paulisch (l.) und Axel Schön (2.v.l.) neben kämpfenden Mitstreitern auch tierische Leidensgenossen an ihrer Seite. Fotos: marathonfoto

Bandenitzer Axel Schön meistert mit Partner Cliff Paulisch die Schwalbe Tour Transalp: 823,79 Kilometer, 19267 Höhenmeter und 19 Pässe

svz.de von
27. Juli 2014, 23:00 Uhr

„Schwalbe Tour Transalp“: Dieser Name steht in Fachkreisen für eines der weltweit faszinierendsten und zugleich schwersten Rennrad-Etappenrennen für Jedermänner. Ein paar Daten zum Beleg gefällig? In sieben Tagesetappen ging es vom deutschen Startort Mittenwald aus über insgesamt 823,79 Kilometer, 19 267 Höhenmeter und 19 Alpenpässe ins italienische Arco, nahe des Gardasees. Zur diesjährigen 12. Auflage begaben sich 1300 Teilnehmer aus 23 Nationen auf Hannibals Spuren. Die Zweier-Teams wurden in fünf Kategorien gewertet: Herren, Damen, Mixed, Masters (Herren, zusammen über 80 Jahre) und Grandmasters (Herren, zusammen über 100 Jahre). Als eines von 383 Masters-Duos nahmen mit den Startnummern 615B und 615A der Bandenitzer Axel Schön (51 Jahre) und Cliff Paulisch aus Buchholz (47 Jahre) die Herausforderung in Angriff. Schön hatte nach rund 30 aktiven Volleyballer-Jahren vor etwa zehn Jahren auf Rennrad und Mountainbike umgesattelt. Er lernte viele Gleichgesinnte kennen und gründete schließlich mit Freunden das Jedermann-Radteam „Till-Toy NP“. Man traf sich zu gemeinsamen Ausfahrten, Radtourenfahrten und Jedermann-Rennen. Bei Schön und Paulisch setzte sich irgendwann im Hinterkopf der Gedanke einer Transalp-Teilnahme fest. Vor anderthalb Jahren sollten Nägel mit Köpfen gemacht werden. Als erste Hürde galt es die Anmeldung zu überwinden. „Wenn das Internet-Portal Anfang Dezember geöffnet wird, sind die 650 Teamplätze in der Regel innerhalb von nur fünf Minuten weg“, umschreibt der Bandenitzer die große Anziehungskraft, die alljährlich von diesem Rennen ausgeht. Paulisch/Schön gehörten zu den Auserwählten, die einen Platz für 2014 ergatterten. Das war der Startschuss für eine entbehrungsreiche Zeit.

Den vollständigen Text lesen Sie in der Montagausgabe der Schweriner Volkszeitung.

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