Hallenfussball in Wittenburg : „Hand in Hand für Norddeutschland“: Kicken für guten Zweck

Die E-Junioren des Rodenwalder SV gaben auf ihrem Weg zum Turniersieg keinen Punkt ab.
Die E-Junioren des Rodenwalder SV gaben auf ihrem Weg zum Turniersieg keinen Punkt ab.

Teilnehmer von Wittenburger Hallenfußballturnieren spenden Start- und Preisgelder für Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“.

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16. Januar 2020, 00:00 Uhr

Die Organisatoren vom Wittenburger SV hatten für ihre Hallenfußballturniere eine Idee. Und die wurde begeistert aufgenommen. Die Startgelder der E-Jugend- und der Männer-Mannschaften sowie das Preisgeld der Männer wird der NDR-Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ und damit Menschen mit Krebserkrankung zu Gute kommen. Zusammen mit dem Inhalt des aufgestellten Sparschweins kamen aufgerundete 500 Euro zusammen.

Leistungsmäßig eng beisammen

Beim Elanto24.de-Cup kickten sechs E-Jugend-Teams aus der Region im Modus jeder gegen jeden ihren Sieger aus. Mit der Besetzung des Feldes bewiesen die Gastgeber ein glückliches Händchen. Das passte leistungsmäßig recht gut zusammen. Am Ende machte der Rodenwalder SV verdient das Rennen. Die Mannschaft gab keinen Punkt ab und stellte mit Vincenz Schultz, der zehn Treffer erzielte, zudem den erfolgreichsten Torschützen. Als bester Keeper wurde Paul Zeperniek vom SV Warsow geehrt.

Elanto24.de-Cup für E-Junioren Endstand
1. Rodenwalder SV 5 Spiele,18:3 Tore, 15 Punkte
2. SG Zachun/Warsow 5 Spiele, 16:5 Tore, 10 Punkte
3. Bor. Bresegard/Moraas 5 Spiele, 9:5 Tore, 8 Punkte
4. Wittenburger SV 5 Spiele, 5:7 Tore, 6 Punkte
5. Schwarz-Weiß Gallin 5 Spiele, 4:13 Tore, 4 Punkte
6. Hagenower SV 5 Spiele, 0:19 Tore, 0 Punkte

Männer spielen beim Bauer-Cup

Der Fußball-Nachwuchs reichte den Staffelstab oder besser den Spielball gleich weiter an die Männer. Sieben Mannschaften maßen sich im Kampf um den 4. Bauer-Cup. Wie schon zuvor bei den E-Junioren ging es sehr fair zu. Und das, obwohl durch den spannenden Verlauf reichlich Emotionen im Spiel waren. Die Entscheidung um den Turniersieg fiel erst im 21. und damit letzten Spiel. Sowohl Borussia Bresegard/ Moraas, als auch die zweite Mannschaft des Hagenower SV hatten noch die Chance auf Platz eins.

Während die HSV-Reserve dafür allerdings unbedingt gewinnen musste, hätte den Borussen auf Grund ihres guten Torverhältnisses schon ein Unentschieden gereicht, um gegenüber dem dann punktgleichen Wittenburger SV I die Nase vorn zu haben. Die Hagenower schlugen in einer lange engen Partie zwar die fußballerisch „feinere Klinge“, doch die entscheidenden Tore machte der abgeklärt auftretende Gegner, der sich mit 5:2 durchsetzte.

Bei den Männern verdiente sich Borussia Bresegard/Moraas mit der konstantesten Leistung den Siegerpokal.
WSV
Bei den Männern verdiente sich Borussia Bresegard/Moraas mit der konstantesten Leistung den Siegerpokal.
 

Gute Unterhaltung auch neben dem Feld

Dem HSV II, der dadurch Dritter wurde, blieb immerhin die Torjägerkanone, die sich Ricardo Pfitzer mit neun Treffern sicherte. Über die Auszeichnung zum besten Torhüter durfte sich Christopher Lüppert von der SG Lindental Tessin freuen. Für gute Unterhaltung abseits des Spielfeldes sorgten die Dream Dancer. Die Tanzgruppe aus Wittenburg hatte zur Turnierhalbzeit ihren Auftritt.

4. Bauer-Cup für Männermannschaften Endstand
1. Bor. Bresegard/Moraas 6 Spiele, 24:9 Tore, 16 Punkte
2. Wittenburger SV I 6 Spiele, 17:12 Tore, 14 Punkte
3. Hagenower SV II 6 Spiele, 27:13 Tore, 12 Punkte
4. SG Lindental Tessin 6 Spiele, 14:12 Tore, 9 Punkte
5. Lübtheener SV 6 Spiele, 13:24 Tore, 4 Punkte
6. Schwarz-Weiß Eldena 6 Spiele, 6:17 Tore, 3 Punkte
7. Wittenburger SV II 6 Spiele, 7:21 Tore, 3 Punkte
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