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Mannschafts-Titelkämpfe : Zwei Landesmeister-Titel für LAC

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mühl-Rosiner Leichtathleten gewinnen bei den Mannschafts-Landesmeisterschaften in Sanitz zwei Mal Gold und zwei Mal Silber

Bei den Mannschafts-Titelkämpfen in Sanitz holte der LAC Mühl Rosin, der mit 46 Sportlern wieder eine der größten Mannschaften stellte, jeweils zwei Gold- und Silbermedaillen und blieb somit nur knapp hinter den Gastgebern, LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz, die noch eine Silbermedaille mehr erkämpften.

Nach langer Zeit besetzte der LAC die Altersklasse der Jungen U16 mit einem vollständigen Team. Da die beiden anderen gemeldeten Mannschaften kurzfristig absagten, stand der LAC Mühl Rosin bereits vorher als Landesmeister fest und trug eine interne Vereinsmeisterschaft aus. Hervorzuheben ist hier Heinz Brandenburg, der in seinen drei Disziplinen (Hochsprung, Kugel, 800m) jeweils Tagesbester mit neuen persönlichen Bestleistungen wurde. Auch die anderen Mannschaftsmitglieder stellten zum Saisonende persönliche Bestleistungen auf, wie z. B. Patrick Kögler mit 12,37 Sekunden über 100m oder Niclas Schulz, der seine Hochsprungmarke um zehn Zentimeter auf 1,45m verbesserte.

Einen weiteren Landesmeistertitel holten die gleichaltrigen LAC-Mädchen, die damit ihren Vorjahressieg wiederholten. Dass die sie am Ende mit einem komfortablen Vorsprung von 146 Punkten souverän gewannen, war vor dem Wettkampf nicht zu vermuten – schließlich waren unter den zehn Starterinnen des LAC vier jüngere Athletinnen, die noch in der U14 startberechtigt sind. Gerade diese jungen Mädchen steuerten aber wichtige Punkte bei: Vanessa Brunk lief in neuer persönlicher Bestzeit ein bravouröses 800m-Rennen und sicherte somit in der letzten Disziplin zusammen mit den 12-jährigen Emma Fichelmann und Paula Jäger die Goldmedaille ab. Vorher holten die „Älteren“ bereits einen beruhigenden Vorsprung heraus. Katja Ponath stieß dabei Bestleistung (10,55m) mit der Kugel, Greta Blaudzun gewann den 100m-Sprint mit Bestzeit (13,14sec) und Smilla Bele Hudowenz (auch noch U14) bezwang die 1,50m-Schallmauer im Hochsprung.


Wimpernschlagfinale bei dern U12-Jungen


Ein echtes Wimpernschlagfinale gab es bei den Jungen der U12: hier standen u. a. mit Nils Seefeldt, Erik Hühnel und Mathies Schreiber die Vorjahressieger der U10 im Team – allerdings waren sie diesmal der „jüngere“ Jahrgang und mussten sich so mit vielen 11-jährigen messen. Bereits nach den ersten drei Disziplinen zeichnete sich ein Dreikampf zwischen dem LAC, der LG Neubrandenburg und dem 1. LAV Rostock ab. Der LAC übernahm mit einem fantastischen 4x50m-Staffellauf die Führung. Die 28,54sec stellen übrigens deutschlandweit den zweitbesten Wert in diesem Jahr dar. Nach Weitsprung und Sprint war plötzlich Rostock vorn; nach dem Ballwurf führte der LAC wieder mit vier Punkten. Die große Wende brachte dann der Hochsprung: obwohl Erik Hühnel mit 1,38m eine neue tolle persönliche Bestleistung aufstellte, nahmen die beiden ein Jahr älteren Neubrandenburger mit ihren Höhen (1,50m bzw. 1,44m) dem LAC ca. 160 Punkte ab und übernahmen vor der letzten Disziplin (800m) mit 27 Punkten die Gesamtführung. Hier hatte der LAC mit Landesmeister Nils Seefeldt noch einen Trumpf im Ärmel. Die Endauswertung ergab dann allerdings einen Punkt Vorsprung für Neubrandenburg. Der LAC nahm die Silbermedaille entgegen. Ganze zwei Zehntel im 800m-Lauf fehlten an Gold.


Zwei Bestleistungen für Simon Stieger


Ebenfalls Silber holte das männliche U14-Team. Hier waren die Fronten früh für das überlegene Team der LG Neubrandenburg geklärt, aber auch der zweite Platz der Mühl Rosiner geriet nie in Gefahr. Der erstmals in Wettkämpfen aufgebotene Simon Stieger sorgte für eine angenehme Überraschung: sowohl mit dem Ball als auch im 75m-Sprint stellte er als bester LAC-Teilnehmer neue Bestleistungen auf.

Die acht- und neunjährigen Jungen und Mädchen blieben ebenso wie die weibliche U12 knapp hinter den Medaillenrängen. In den Staffelläufen waren die LAC-Teams jeweils noch sehr gut platziert – in den Einzeldisziplinen fehlte diesmal manchmal das Glück. Trotzdem konnten die aufgebotenen Athleten gute Leistungen erzielen und einige persönliche Rekorde erreichen: die 8-jährige Amy Seefeldt z.B. verbesserte in allen drei Einzeldisziplinen (50m, Weit, 800m) ihre Bestleistungen. Ähnliches gelang Thore Schröder (8 Jahre), der über 50m und mit dem Ball Bestwerte erzielte. Seine Mannschaftskollegen Till Stapel und Lennard Zeitel verbesserten ebenso ihre 800-Zeit wie Djamiela Mencke und Thore’s Schwester Emma (U12). Im Hochsprung der U12 wird in der kommenden Woche noch die Landesmeisterschaft nachgeholt. Leandra Kunkel erzielte hier mit 1,20m (5cm Steigerung) in ihrem Jahrgang 2004 die zweithöchste Höhe.

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