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Silvester-Warnow-Lauf in Rostock : Zum Jahresausklang „gemächlich dominiert“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Der Silvester-Warnow-Lauf in Rostock ist seit Jahrzehnten eine feste Größe im Terminkalender der Läufer der Region. Waren es in den früheren Jahres vor allem die Vertreter der damaligen BSG Lokomotive, und später des LSV Güstrow, die zahlreich am Start erschienen und durchaus auch mit Erfolgen auf den verschiedenen Strecken aufwarten konnten, so fand man bei der inzwischen 35. Auflage der Traditionsveranstaltung in diesem Jahr nur zwei bekannte Güstrower Gesichter im über 300-köpfigen Starterfeld. Neben Renè Koch war es Ulrich Boddien, der in der Hansestadt gewissermaßen sein Abschiedsrennen für den SV Einheit Güstrow gab. Im kommenden Jahr wird der Altmeister des Güstrower Laufsports die Reihen der Laufabteilung des Tri Fun Güstrow stärken und – wenn alles gut geht – vielleicht auch bei der einen oder anderen Duathlon- oder Triathlon-Veranstaltung zu sehen sein.

Einer der beiden Dominatoren des Hauptlaufs über 24 km war dafür Tom Gröschel. Gemeinsam mit seinem alten Trainingskumpel aus vergangenen LAV-Rostock-Zeiten, Karl Schreiber, der seit zweieinhalb Jahren in den USA lebt und den Weihnachts-Heimaturlaub zu einem Abstecher rund um die Rostocker Südstadt nutzte, beherrschte der 22-jährige Badendieker das Feld eindeutig. Da es beim Silvesterlauf in Rostock keine offizielle Ziellinie gibt, konnte auch im Endspurt kein eindeutiger Sieger ermittelt werden und der Erfolg wurde so freundschaftlich geteilt.

Der SC Laage gehörte mit 20 Aktiven wieder zu den zahlenmäßig stärksten Vereinen. Wie allen anderen ging es denen aber mehr um einen entspannten sportlichen Jahresabschluss denn um einen Kampf um Meter und Sekunden. Zu erwähnen ist trotzdem, dass Stefanie Holzmüller und Anke Heise allein 50 Prozent des kleinen Damenfeldes über die lange 24-Kilometer-Distanz stellten.

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