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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

21. November 2017 | 18:49 Uhr

Wiedersehen mit „Pit“ Randt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gebürtiger Güstrower zu Besuch bei seinen alten Handball-Weggefährten vom HC Empor Rostock

Urlaub an der schönen Ostseeküste, in den ehemaligen heimatlichen Gefilden – Grund genug für Peter Randt, den geborenen Güstrower, auch wieder einmal frühere Handball-Freunde und Konkurrenten aufzusuchen. „Natürlich weilte ich bei Klaus Langhoff in Wustrow, mit dem ich ja als Aktiver des SC DHfK Leipzig mehrere Weltmeisterschaften und 1972 auch die Olympischen Spiele in München bestritt“, berichtet der diplomierte Sportlehrer.

Auch seiner ehemaligen Wirkungsstätte als Trainer beim damaligen SC Empor in Rostock stattete er einen Besuch ab. Am Fenster der Geschäftsstelle des jetzigen HCE drückte er sich fast die Nase platt. „Da erblickte ich mit Jürgen Rohde ein bekanntes Gesicht. Wir hatten uns zig Jahre nicht gesehen. Da bin ich einfach rein. Das Hallo war natürlich groß“, so „Pit“, wie Randt nur gerufen wurde, der ab 1973 die A-Jugend des Rostocker Vereins trainierte.

„Mit ihm als Linkshänder bei der DHfK habe ich als Torwart des SC Magdeburg etliche Duelle ausgetragen“, erinnert sich „Waffi“ Rohde. Auch als Coach – Randt stand in der Saison 1984/85 als Assistent Klaus Langhoff zur Seite – erlebte Rohde „Pit“, der seine Wurzeln bei Einheit Güstrow hat.

Kein Wunder, dass mit Klaus Langhoff und Jürgen Rohde in alten Zeiten geschwelgt wurde. Peter Randt, 1970 mit der DDR bei der WM in Frankreich im Endspiel Rumänien nach zweimaliger Verlängerung 12:13 unterlegen, machte dabei auf eine Besonderheit der damaligen Titelkämpfe aufmerksam: „Mit Klaus-Jürgen Prüsse, dem ebenfalls aus Güstrow stammenden Klaus Franke, Gerhard Gernhöfer, Klaus Langhoff, Reiner Ganschow, Josef Rose, Dieter Neiling und meiner Person standen allein acht Mecklenburger im Team von Trainer Heinz Seiler.“

Natürlich wollte „Pit“ Randt auch einiges über die aktuelle Situation beim HC Empor wissen. „Ich würde mir auch gern mal ein Spiel ansehen, doch die Entfernung…“ Verständlich dieses Argument: Von seinem jetzigen Zuhause Bad Säckingen, 35 Kilometer nördlich von Basel gelegen, sind es mit dem Auto mehr als 1000 Kilometer bis in die Heimat.

In der baden-württembergischen Kurstadt arbeitete Randt nach seiner Rostocker Zeit in der Reha-Klinik. Das ständige Auf und Ab seines ehemaligen Clubs verfolgte er in den zurückliegenden Jahren in der Fachpresse sowie über Kontakte zu früheren Schützlingen. So kennt er sich im Handball an der Ostsee nach wie vor voll aus: „2015 steht das 60-jährige Empor-Jubiläum an. Das wäre doch Gelegenheit, frühere Weggefährten nicht zuletzt von Vorgänger BSG Motor, der DDR-Meister sowohl in der Halle als auch auf dem Feld war, zusammenzuführen und ein Turnier mit Spitzenteams zu organisieren“, unterbreitet Peter Randt einen interessanten Vorschlag.


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