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Tischtennis : Werbung für den Tischtennis-Sport betrieben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Doppelkreismeisterschaften in Satow waren ein echter Hingucker: Der SV Aufbau Liessow/Diekhof mit erfolgreicher Bilanz.

Unter optimalen Bedingungen wurden die Tischtennis-Doppelkreismeisterschaften unter der Regie von Holger Anders in Satow ausgetragen. 32 Doppelpaarungen hatten für diese Meisterschaft gemeldet. 25 Doppel kämpften im B-Turnier, Spieler, die auf Kreisebene aktiv sind, um Sieg und Platz. Sehr erfreulich war, dass sich fünf Damenmannschaften gemeldet hatten. Dagegen starteten nur zwei Herrenmannschaften im A-Turnier, um sich mit Titelehren zu schmücken. In dieser Leistungsklasse waren die Rühner Mathias Petereit/Ralf Göllnitz, Tabellenführer der Bezirksliga, klarer Favorit gegen Sascha und Timo Hasse vom Gnoiener SV I aus der Bezirksklasse. In ei-ner Doppelrunde setzten sie sich mit zwei Siegen, 4:2 und 4:1 klar durch und wurden verdient Doppelkreismeister 2015/16.

Bei den Damen, die in einer Staffel „jede gegen jede“ kämpften, siegten Ine Schmidt/Anika Warning vom Bad Doberaner SV vor Luisa Bock/Maria Esser (Schwaaner SV/ SV Aufbau Liessow/Diekhof). Den dritten Rang belegten Nicole Hamann/Ute Funke vom Gnoi-ener SV.

Wurde bei den Spielen im A-Turnier und auch bei den Damen guter Sport geboten, setzten die Herren im B-Turnier noch eins drauf. Hier wurde in fünf Staffeln gespielt und die drei besten Mannschaften jeder Staffel qualifizierten sich daraus für die K.o.-Runde. Nach vielen knappen 3:2-Entscheidungen standen sich im Endspiel der Meister des vergangenen Jahres, der SV Aufbau Liessow/Diekhof I mit Andrè Dumke/Andreas Murken und der Rövershäger SV mit Ralf Volkmer/Ralph Holz gegenüber. Wenn sich auch am Ende der Vorjahresmeister mit einem 3:1 durchsetzte und erneut den Meistertitel gewann, war es doch ein knappes Ding, führten doch die Rövershagener beim Zwischenstand von 1:1 in den Sätzen schon mit 8:3, um am Ende den Satz aber trotzdem noch zum 1:2 abgeben zu müssen. Im vierten Satz dominierten die Aufbauspieler klarer. Sie waren ballsicherer und punkteten immer wieder mit guten Leistungen im Angriff wie in der Abwehr. Im Spiel um den dritten Rang setzten sich knapp, aber doch verdient die Schwaaner Stephan Roolf/Leonhard Kipp gegen die überraschend gut aufspielenden Holger Anders/Dirk Bukowski (Aufbau Liessow/Diekhof) mit 3:2 durch. Die Schwaaner zeigten das bessere Angriffsspiel, hier vor allem durch den schnellen Kipp, gegen dessen harte Topspinschläge die Aufbaumänner doch so ihre Probleme hatten. Wenn sich auch am Ende die vom Alter „mittlere Generation“ um Dumke und Murken noch einmal durchsetzte, so zeigten doch vor allem die jüngeren Akteure wie Leonhard Kipp, Hagen Näther und Ole Hoth mit ihren Topspinschlägen, dass hier talentierte Spieler bald Akzente setzen werden. Was diesen Spielern noch fehlt, ist das Vermögen, ihr Offensivspiel mit noch mehr Sicherheit vorzutragen. Insgesamt war diese Meisterschaft eine Werbung für den Tischtennis-Sport. Nicht nur von einzelnen Spitzenspielern, sondern auf allen Leistungsebenen. Auffällig dabei die guten Leistungen der Aufbauspieler mit einem ersten, zweiten und vierten Rang.

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